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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Das Outcome Logic Model als Evaluationsinstrument von E-Learning-Projekten

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  • corresponding author presenting/speaker Daniel Tolks - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Institut für Didaktik und Bildungsforschung, Witten, Deutschland
  • author Martin R. Fischer - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Institut für Didaktik und Bildungsforschung, Witten, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma165

DOI: 10.3205/11gma165, URN: urn:nbn:de:0183-11gma1656

Published: September 26, 2011

© 2011 Tolks et al.
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Hintergrund: In den Jahren 2000-2004 wurden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in 100 hochschul- und länderübergreifende Verbünden mit 540 Partnern durch die BMBF-Initiative "Neue Medien in der Bildung" mit dem Ziel gefördert, neue Medien in die Hochschulbildung zu integrieren. Nach Ende der Förderungsphase wurde bislang keine systematische Evaluation der langfristigen Ergebnisse durchgeführt.

Bislang gibt es kein allgemeingültiges Instrument zur Evaluation von E-Learning-Projekten [1]. Das von der Kellogg Foundation entwickelte Outcome Logic Model (http://www.wkkf.org/) wurde ursprünglich als Projektplanungstool entwickelt. Aufgrund der Strukturierung ist dieses Modell ebenfalls als Evaluationsinstrument geeignet, wurde bislang aber kaum zu Evaluationszwecken eingesetzt [2], [3]. Es zeichnet sich insbesondere dadurch aus, Langzeitwirkungen und die Nachhaltigkeit von Projekten abbilden zu können.

Fragestellung: Ziel ist es, die Eignung des Kellog Outcome Logic Models als Evaluationsinstrument für die Nachhaltigkeit von E-Learning-Projekten anhand von Beispielen aus der Medizin und den Gesundheitswissenschaften zu überprüfen. Des Weiteren soll untersucht werden, ob Prädiktoren für den Erfolg von E-Learning-Projekte in der Hochschulbildung identifiziert werden können.

Methoden: Die BMBF-geförderten E-Learning-Projekte aus der Medizin und den Gesundheitswissenschaften sollen anhand des Outcome Logic Model evaluiert werden. Dazu wurden die Projektabschlussberichte aus der TIB (Technische Informationsbibliothek Hannover) sowie weitere Daten von den jeweiligen projektverantwortlichen Hochschulen und dem Projektträger genutzt.

Bei den noch laufenden E-Learning-Portalen sollen damit retrospektiv die Faktoren identifiziert werden, die die Nachhaltigkeit des jeweiligen Projektes gefördert haben. Anhand dieser Faktoren sollen Prädiktoren für erfolgreiche E-Learning-Projekte in der Hochschulausbildung herausgestellt werden.

Schlussfolgerung: Das Outcome Logic Model kann ein geeignetes Instrument für die Evaluation der Nachhaltigkeit von E-Learning-Projekten darstellen.


Literatur

1.
Armstrong EG, Barsion SJ. Using an outcomes-logic-model approach to evaluate a faculty development program for medical educators. Acad Med. 2006;81(5):483. DOI: 10.1097/01.ACM.0000222259.62890.71 External link
2.
O’Keefe CM, Head RJ. Application of logic models in a large scientific research program. Eval Progam Plann. 2011;34(3):174-184. DOI: 10.1016/j.evalprogplan.2011.02.008 External link
3.
Cooksy LJ, Gill P, Kelly PA. The program logic model as an integrative framework for a multimethod evaluation. Eval Program Plann. 2001;24(2):119-128. DOI: 10.1016/S0149-7189(01)00003-9 External link