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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

23.09. - 25.09.2010, Bochum

Filmanalyse zur Prüfung kommunikativer Kompetenzen - Erfahrungen und Probleme

Poster

  • corresponding author presenting/speaker Katrin Rockenbauch - Universität Leipzig, Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Leipzig, Deutschland
  • author Oliver Decker - Universität Leipzig, Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Leipzig, Deutschland
  • author Yve Stöbel-Richter - Universität Leipzig, Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Leipzig, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Bochum, 23.-25.09.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10gma231

DOI: 10.3205/10gma231, URN: urn:nbn:de:0183-10gma2318

Published: August 5, 2010

© 2010 Rockenbauch et al.
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Text

Fragestellung: Die Prüfung kommunikativer Kompetenzen mittels OSCE ist aus ökonomischen Gründen nicht allen Fakultäten und Abteilungen möglich, dennoch ist die Prüfung kommunikativer Kompetenzen

gemäß der Idee assesment drives learning sinnvoll. Dabei ist es wünschenswert Möglichkeiten zu finden, das kommunikative Handeln möglichst kompetenzbezogen zu prüfen.Wir fragen uns, ob dafür die Filmanalyse eine geeignete methode ist.

Methode: Wir möchten daher die Methode der Filmanalyse zur Prüfung kommunikativer Kompetenzen, die wir seit dann drei Jahren bei uns am Institut praktizieren vorstellen. Es handelt sich dabei um eine aus unserer Sicht effiziente Methode, bei der wir bisher bis zu 380 Studierende pro Jahr prüfen konnten. Eigens dafür haben wir Arzt-Patienten-gespräche aufgezeichnet, die die Studierenden des vierten Fachsemesters in der Klausur analysieren müssen.

Ergebnisse: Neben den Lernzielen unserer Kurse (wie z. B. Aktives Zuhören anwenden können, einen Gesprächsverlauf kennen und analysieren) werden auch die Bebachtungsfähigkeiten geschult. Wir wollen außerdem die Einschätzungen der Studierendenbei bei der Ergebnisdiskussion einbeziehen, Daten dazu liegen allerdinsg erst zum Ende des Sommersemesters vor.

Schlussfolgerungen: Aus Sicht der Lehrenden stellt diese Methode eine effektive Prüfungsmethode kommunikativer Kompetenzen dar, die allerdings nicht auf der Ebene des to do der Lernpyramide nach Miller rangiert. Die Sicht der Studierenden soll ebenfalls in die Ergebnisdiskussion einbezogen werden, diese Ergebnisse liegen bis dato allerdings noch nicht vor.