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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

10.11. bis 12.11.2006, Köln

Genesung der Leitsymptomvorlesung: Therapie nach Diagnose

Healing of symptom oriented lectures: therapy followed diagnosis

Poster

  • author Katja Weidtmann - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Prodekanat für Lehre, Hamburg, Deutschland
  • author Olaf Kuhnigk - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Modellstudiengang Medizin, Hamburg, Deutschland
  • author Bernd Hüneke - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Hamburg, Deutschland
  • author Rene Santer - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Kinder- und Jungendmedizin, Hamburg, Deutschland
  • corresponding author Sigrid Harendza - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Prodekanat für Lehre, Hamburg, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Köln, 10.-12.11.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06gma160

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Published: October 23, 2006

© 2006 Weidtmann et al.
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Hintergrund: Seit April 2004 ist in Hamburg das nach neuer Approbationsordnung gestaltete klinische Curriculum KliniCuM implementiert, das sich in sechs Themenblöcke gliedert, die in zwölfwöchigen Trimestern stattfinden. Ein zentrales Element von KliniCuM ist in allen Themenblöcken die Leitsymptomvorlesung (LSV). Ausgehend von klinischen Symptomen werden interdisziplinär Differentialdiagnosen und Krankheitsbilder dargestellt. Die Evaluationsdaten deuten jedoch auf eine heterogene Qualität und verschiedene Defizite der Veranstaltung hin.

Methode: Im Studienjahr 2005/06 wurden die Trimesterabschlussevaluationen zur LSV differenzierter gestaltet. Zusätzlich wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die von März bis Juli 2006 Audits der LSV durchführte. Jeweils zwei geschulte Auditoren bewerten randomisiert ausgewählte Vorlesungstermine aller Themenblöcke anhand standardisierter Checklisten. Die an diesen ausgewählten Veranstaltungen teilnehmenden Studierenden füllten einen Fragebogen zur Terminevaluation aus.

Ergebnisse: Im Juli 2006 liegen alle Daten aus drei Trimesterabschlussevaluationen und 90 Audits und Terminevaluationen vor, die themenblock-, fach- und dozentenbezogen auswertet werden. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Vielzahl der teilnehmenden Dozenten für die heterogene Qualität der Veranstaltung bedeutsam zu sein scheint. Außerdem scheint das Konzept der LSV nicht allen Dozenten bekannt zu sein oder es wird nicht umgesetzt. Weiterhin scheinen teilweise unzureichende didaktische Kenntnisse in der Gestaltung einer interaktiven Vorlesung und im Einsatz geeigneter Medien zu bestehen.

Schlussfolgerung: Die systematische Evaluation und Rückmeldung der Ergebnisse an die Verantwortlichen bilden die Grundlage für eine fundierte Problemanalyse und -lösung. Transparentere Kommunikation innerhalb der Fakultät, ein Leitfaden zur Ausgestaltung der LSV und ein Faculty Development Programm für didaktische Methoden sind zur Verbesserung der Qualität der LSV geplant.