gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

10.11. bis 12.11.2006, Köln

Praktisches Jahr in der Allgemeinmedizin: Curriculum, Durchführung und Prüfung

Poster

  • corresponding author Maren Ehrhardt - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Allgemeinmedizin, Hamburg, Deutschland
  • author Sandra Dunkelberg - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Allgemeinmedizin, Hamburg, Deutschland
  • Heike Gatermann - Niedergelassene FÄ, Allgemeinmedizin, Hamburg, Deutschland
  • Kai-Uwe Helmers - Niedergelassener FA Allgemeinmedizin, Hamburg, Deutschland
  • author Hendrik van den Bussche - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Allgemeinmedizin, Hamburg, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Köln, 10.-12.11.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06gma126

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/meetings/gma2006/06gma126.shtml

Published: October 23, 2006

© 2006 Ehrhardt et al.
This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.en). You are free: to Share – to copy, distribute and transmit the work, provided the original author and source are credited.


Outline

Text

Hintergrund: Mit Einführung der neuen ÄAppo ist die Absolvierung eines PJ Tertials in der Allgemeinmedizin möglich. Die ersten Studierenden haben im Studienjahr 2005/6 ihr PJ in einer Praxis absolviert.

Das Wahlfach Allgemeinmedizin stellt sowohl die Mitarbeiter an den universitären Abteilungen als auch in den allgemeinmedizinischen Praxen vor neue Herausforderungen.

Methoden: In Hamburg wurde in Zusammenarbeit mit den Lehrärzten ein Curriculum für das PJ, das den Besonderheiten der ambulanten Krankenversorgung und einer Praxis Rechnung trägt, entwickelt. Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Vertiefung ärztlicher Basisfertigkeiten,
  • Arzt- Patienten- Kommunikation,
  • Kontinuierliche Betreuung von Patienten über einen längeren Zeitraum
  • Zusammenarbeit mit anderen an der Betreuung/ Versorgung beteiligter Berufsgruppen
  • Durchführung und Koordination von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sowie
  • Informationsmanagement.

Ergebnisse: Sowohl die beteiligten Studierenden als auch die Lehrärzte und Mitarbeiter des Instituts für Allgemeinmedizin bewerten das PJ Tertial äußerst positiv. Durch die Besonderheiten des Unterrichts in der Kleingruppe und des one- to-one teachings in der Praxis entstand eine effektive Arbeitsatmosphäre.

Bei der Umsetzung wurden die Stärken aber auch ein Verbesserungsbedarf dieses Curriculums deutlich. Auf dem Kongress soll über die Erfahrungen aus den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten mit dem PJ Allgemeinmedizin berichtet und ein Ausblick auf den nächsten Durchgang gegeben werden.