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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

10.11. bis 12.11.2006, Köln

Verbesserung der Kommunikation von nichtärztlichem Assistenzpersonal mit Multiple Sklerose Patienten.: Konzeption und erste Ergebnisse in einem spezifischen Trainingsprogramm

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  • corresponding author Heike Lauber - Universitätsklinikum Heidelberg, Kompetenzzentrum Prüfungen, Heidelberg, Deutschland
  • author Jochen Schönemann - Universitätsklinikum Heidelberg, Heicumed Innere Medizin, Heidelberg, Deutschland
  • author Jana Jünger - Universitätsklinikum Heidelberg, Innere Medizin, Heidelberg, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Köln, 10.-12.11.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06gma079

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Published: October 23, 2006

© 2006 Lauber et al.
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An Multipler Sklerose (MS) erkrankte Menschen müssen zur Verminderung der Krankheitsprogression aufwändige Langzeitinjektionstherapien durchführen. Die Abbruchraten sind hoch und führen zu einer Verschlechterung der Krankheitsprognose.

MS-Schwestern sollen die Kommunikation mit dieser Patientengruppe verbessern, auf Kernproblematiken eingehen können und somit zu einer verbesserten Compliance beitragen.

Mithilfe von drei authentisch simulierten Patientenfällen soll das Kommunikations-, Interaktions- und Reflexionsverhalten von den MS-Schwestern verbessert werden.

In dem hier vorgestellten Konzept des Trainingsprogramms, an dem zur Zeit 140 MS-Schwestern teilnehmen, werden die notwendigen Fach- und Kommunikationsfertigkeiten vermittelt. Es besteht aus theoretischer Einführung, Patientengesprächen und Reflexion der Gespräche. Die eingesetzten Simulationspatienten (SP) werden speziell nach Methoden aus dem Repertoire des Psychodramas in ihre Patientenrolle und in das Geben von Feedback eintrainiert.

Die MS-Schwestern äußerten sich in ersten Evaluationsergebnissen des Trainingprogramms anhand von Fragebögen positiv über die Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeit. Die praktisch orientierte Kommunikationsschulung mit Simulationspatienten entsprach ihren Bedürfnissen und wurde in der Mehrzahl der Fälle als weiterführendes Schulungskonzept gewünscht.

Die nach den Methoden des Psychodramas erstellten Skripte und trainierten Simulationspatienten wurden von den berufserfahrenen MS-Schwestern als authentisch beurteilt.