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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

10.11. bis 12.11.2006, Köln

Nachhaltigkeit der verbesserten studentischen Evaluation im operativen Fachgebiet des Reformstudiengangs HeiCuMed

Lastingness of improved student evaluation of surgical training in the reform curriculum HeiCuMed

Vortrag

  • corresponding author Martina Kadmon - Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, Heidelberg, Deutschland
  • author Katrin Reimann - Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, Heidelberg, Deutschland
  • author Monika Porsche - Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, Heidelberg, Deutschland
  • author Petra Ganschow - Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, Heidelberg, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Köln, 10.-12.11.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06gma039

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Published: October 23, 2006

© 2006 Kadmon et al.
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Text

Einleitung: Im WS 2001/2002 wurde an der Universität Heidelberg das reformierte klinische Curriculum HeiCuMed eingeführt. Die Implementierung wurde von einer zeitnahen studentischen Evaluation begleitet, die im Vergleich zum traditionellen Curriculum eine drastische Verbesserung zeigte.

Die vorliegende Beobachtungsstudie analysiert die Nachhaltigkeit der verbesserten studentischen Bewertung durch halbstrukturierte Interviews von Studierenden im PJ, die in der Übergangsphase vom traditionellen zum reformierten Curriculum den klinischen Unterricht des operativen Fachgebietes durchlaufen hatten. Das halbstrukturierte Interview wurde bei 11 Studierenden des traditionellen Curriculums und bei 24 Studierenden des Reformcurriculums durchgeführt und bildete die Dimensionen ab, die auch die zeitnahe Fragebogen basierte Evaluation erhoben hatte.

Ergebnisse: Die Interviewdaten bestätigten die zeitnahen Evaluationsdaten beeindruckend. Sowohl die Organisation als auch die Qualität der Lehre wurde durch die HeiCuMed-Studierenden signifikant höher bewertet. Besonders die Didaktik, das Engagement und die Vorbereitung der Dozenten zeigten eine statistisch signifikante Verbesserung, während Bereiche, die von der curricularen Veränderung nicht betroffen waren, z.B. Menge des Lehrstoffs, Kontakt zwischen Studierenden und Dozenten, in beiden Curricula gleich bewertet wurden. Der Haupterfolg zeigte sich an der subjektiven Bewertung ihres Lernerfolgs durch die Studierenden. In der HeiCuMed-Gruppe wurden Wissenszuwachs und Kompetenzerweiterung signifikant höher eingeschätzt als unter den Studierenden des traditionellen Curriculums.

Schlussfolgerungen: Die Interviewdaten von PJ-Studierenden nach Durchlaufen des traditionellen oder des reformierten Curriculums HeiCuMed bestätigen die Nachhaltigkeit der curricularen Reform.