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Komplexe Interventionen – Entwicklung durch Austausch: 13. Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin

Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V.

15.03. - 17.03.2012, Hamburg

Evidenzbasierte Information für das Mammografie-Screening in Österreich – Broschüren zur Patientinnen-Information

Meeting Abstract

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  • presenting/speaker Eva Rásky - Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Medizinische Universität Graz, Graz, Österreich
  • corresponding author Sylvia Groth - Frauengesundheitszentrum, Graz, Österreich

Komplexe Interventionen – Entwicklung durch Austausch. 13. Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. Hamburg, 15.-17.03.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12ebm061

DOI: 10.3205/12ebm061, URN: urn:nbn:de:0183-12ebm0618

Published: March 5, 2012

© 2012 Rásky et al.
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Einleitung: Health Literacy gewinnt in der Prävention und in der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung. Dies gilt für Patienten/Patientinnen aber auch für die Gesundheitsberufe. Information und Risikokommunikation sollten definierten Standards entsprechen und sind wichtige Voraussetzung für die Entscheidungsfindung.

Methoden: In der vorliegenden Studie analysieren wir den Inhalt aller gedruckten österreichischen Informationsmaterialien zum Mammografie-Screening für die Zielgruppe der Endverbraucherinnen.

Ergebnisse: Die Auswertung der insgesamt 11 Informationsmaterialien für Endverbraucherinnen ergibt, dass die Inhalte meist nicht ausreichen, um den Standards entsprechenden Voraussetzungen für eine informierte Entscheidung zu genügen.

Schlussfolgerungen: Seit der letzten Untersuchung 2004 hat sich die Informationslage ein wenig verbessert. Bekräftigt wird die Notwendigkeit einer gezielten, multimodalen Informationsoffensive. Dies ist zentral, da Österreich ein Mammografie-Programm-Screening mit 2013 einführen will, an dessen Umsetzung noch gearbeitet wird.