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21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie

27.09.-29.09.2012, Karlsruhe

Trifurkations-Manschettenresektion bei rechtsseitigen endobronchialen hochdifferenzierten neuroendokrinen Tumoren

Meeting Abstract

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  • Jan Volmerig - Thoraxzentrum Ruhrgebiet, Klinik für Thoraxchirurgie, Herne
  • Erich Hecker - Thoraxzentrum Ruhrgebiet, Klinik für Thoraxchirurgie, Herne

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie. 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie. Karlsruhe, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocPO 1.23

DOI: 10.3205/12dgt75, URN: urn:nbn:de:0183-12dgt757

Published: September 17, 2012

© 2012 Volmerig et al.
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Zielsetzung: Parenchymsparende Resektionen bei hochdifferenzierten neuroendokrinen Tumoren (früher typischen Karzinoiden) gehören zur Bandbreite der thoraxchirurgisch-bronchoplastischen Eingriffe. Hierzu gehört eine Vielfalt an Manschetten- und atypischen Resektionen aller tracheobronchialer Lokalisationen. Unserer Kenntnis nach gibt es keine explizite Publikation zur Manschettenresektion der Trifurkation und Re-Implantation aller Lappen in den zentralen rechten Hauptbronchus respektive Trachea.

Methode: Wir präsentieren zwei Fälle einer tumorbedingten Resektion des distalen Hauptbronchus und Bronchus intermedius mit Re-Implantation aller 3 Lappenbronchien.

Beide Patienten (männlich, 33 Jahre und weiblich, 66 Jahre) präsentierten sich pulmonal uneingeschränkt und bis zur Pneumonektomie resektabel. Als Zugang wurde eine postero-laterale Thorakotomie gewählt. Das Resektionsergebnis wurde in einer Schnellschnittdiagnostik verifiziert.

Ergebnisse: Der Nachsorgezeitraum beträgt 24 und 9 Monate. Die Lungenfunktionsparameter entsprichen den präoperativen Werten.. Endobronchial bestehen keine Zeichen eines Rezidivs.

Schlußfolgerung: Die spezielle Histologie hochdifferenzierter neuroendokriner Tumore ermöglicht den Nachweis technischer Operationsmöglichkeiten, die bei anderen Entitäten aufgrund onkologischer Erwägungen nicht durchgeführt werden können.