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18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie

08.10. bis 10.10.2009, Augsburg

Alloplastische Ersatzmaterialien im Vergleichstest

Meeting Abstract

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  • Erich Hecker - EVK Herne – Augusta Bochum, Klinik für Thoraxchirurgie, Thoraxzentrum Ruhrgebiet, Herne

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie. 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie. Augsburg, 08.-10.10.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. DocHS3.1

DOI: 10.3205/09dgt17, URN: urn:nbn:de:0183-09dgt172

Published: November 20, 2009

© 2009 Hecker.
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Teil- oder allschichtige Brustwandresektionen können zur Behandlung von gut- oder bösartigen Tumoren der Brustwand oder zur Behandlung von Lungentumoren mit Infiltration der Brustwandstrukturen notwendig sein. Das Ausmaß der Resektion wird bestimmt durch die Lokalisation und Ausdehnung der Erkrankung, Schule/Erfahrung des Operateurs sowie den Zustand des Patienten. Die chirurgischen Techniken der Resektion sind weitestgehend standardisiert. Eine Rekonstruktion knöcherner Defekte mit künstlichen Materialien ist aus Gründen der Stabilität und des Schutzes der intrathorakalen Strukturen vielfach notwendig. Für die Rekonstruktion steht eine Fülle von Materialien verschiedenster Zusammensetzungen und Eigenschaften zur Verfügung. Ein allgemein genutzter Standard „Welches Material mit welcher Technik für welche Resektion“ existiert jedoch nicht.

Die verschiedenen industriell hergestellten Materialien, die in der Literatur oder von den Herstellern als geeignet zur Brustwandrekonstruktion angegeben sind, werden hinsichtlich ihrer biologischen und physikalischen Eigenschaften miteinander verglichen und ihre Zulassungseignung- und genehmigung für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten überprüft. Unabhängig davon wird eine Kosten-Nutzen-Relation der verschiedenen eingesetzten Materialien unter Berücksichtigung der Darstellung im DRG-Systems erfolgen.