gms | German Medical Science

43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e. V. (DGPRÄC), 17. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e. V. (VDÄPC)

13.09. - 15.09.2012, Bremen

Frühe, mikrochirurgische Rekonstruktion des N. facialis bei einem ausgedehnten Plattenepithelcarcinom der Wange – Klinischer Verlauf und Ergebnis

Meeting Abstract

Search Medline for

  • presenting/speaker A. Lamia - St. Marien Krankenhaus, Klinik für Plastische-, Hand und Rekonstruktive Mikrochirurgie, Berlin, Germany
  • C. Parke - St. Marien Krankenhaus, Klinik für Plastische-, Hand und Rekonstruktive Mikrochirurgie, Berlin, Germany
  • N. Sinis - St. Marien Krankenhaus, Klinik für Plastische-, Hand und Rekonstruktive Mikrochirurgie, Berlin, Germany

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. 43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), 17. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Bremen, 13.-15.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocDFRIIP07

DOI: 10.3205/12dgpraec250, URN: urn:nbn:de:0183-12dgpraec2503

Published: September 10, 2012

© 2012 Lamia et al.
This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.en). You are free: to Share – to copy, distribute and transmit the work, provided the original author and source are credited.


Outline

Text

Bei einem 46-jährigen, männlichen Patienten wurde ein ausgedehntes Plattepithelcarcinom der linken Wange diagnostiziert, welches tief invasiv wachsend die Parotis und Anteile des umliegenden SMAS infiltrierte. Im Rahmen der Tumorentfernung wurde die Parotis entfernt und derart radikal der Tumor entfernt, dass hieraus eine Facialisparese bei RO-Resektion resultierte. Die vorliegende Fallbeschreibung zeigt die Problematik der OP-Planung unter Berücksichtigung des N. facialis auf. Hierbei wurde der zurückbleibende Hautweichteildefekt, der ca. handtellergroß war, mit einem freien ALT-Lappen gedeckt und in einer Sitzung der N. facialis über ca. 4 cm lange, autologe Nerventransplantate vom N. suralis mikrochirurgisch versorgt. Die unmittelbar, postoperativ aufgetretenen Ausfallerscheinungen (fehlender Lidschluss, hängender Mundwinkel, fehlendes Stirnrunzeln) ließen sich durch die zeitnahe, mikrochirurgische Rekonstruktion des N. facialis vollständige wiederherstellen, sodass diese Funktionen ca. 18 Monate nach dem genannten Eingriff nun erneut vorhanden sind.