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43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e. V. (DGPRÄC), 17. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e. V. (VDÄPC)

13.09. - 15.09.2012, Bremen

Selbstbedienung? Osmotische Expander bei Kindern – eine kritische Wertung

Meeting Abstract

  • presenting/speaker J. Troester - Kinderspital Zürich, Plastische Chirurgie, Zürich, Switzerland
  • M. Hüging - Kinderspital Zürich, Plastische Chirurgie, Zürich, Switzerland
  • K. Neuhaus - Kinderspital Zürich, Plastische Chirurgie, Zürich, Switzerland
  • S. Böttcher - Kinderspital Zürich, Plastische Chirurgie, Zürich, Switzerland
  • C. Schiestl - Kinderspital Zürich, Plastische Chirurgie, Zürich, Switzerland

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. 43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), 17. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Bremen, 13.-15.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocPPCP04

DOI: 10.3205/12dgpraec129, URN: urn:nbn:de:0183-12dgpraec1299

Published: September 10, 2012

© 2012 Troester et al.
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Text

Einleitung: Verschiedene Aspekte machen den Gebrauch von osmotischen Expandern in der pädiatrischen plastischen Chirurgie äußerst attraktiv.

Material und Methoden: Retrospektiv haben wir in einem Zeitraum von November 2004 bis September 2009 insgesamt 53 Osmose Expander bei Kindern und Jugendlichen implantiert. Die zu deckenden Hautdefeckte entstanden nach der Exzision von Narben, kongenitalen Nävi und zum Hautgewinn bei Klumpfussoperationen.

Ergebnisse: Alle implantierten Expander erreichten innerhalb von 6 Wochen ihr erwartetes Endvolumen. Bei 2 von 53 Expander konnte die geplante Korrektur aufgrund von Infektionen nicht durchgeführt werden. Bei 6 Expander kam es zu Komplikationen aufgrund Nekrose und Perforation (n=3) oder leichten Infektionen (n=3). Die geplante Korrektur war hier jedoch nicht gefährdet. Es konnten bei 51 von 53 implantierten Expander die Korrekturen der zu deckenden Hautdefekte durch eine ausreichende Hautexpansion erfolgreich durchgeführt werden.

Schlussfolgerung: Osmoseexpander mit einem Volumen von 60–200 ml sind eine weitere Option zur Hautexpansion im Kindesalter. Die Minderung des Schmerzes durch Vermeidung von Druckspitzen und das Wegfallen der regelmässigen Füllung scheinen hier ein wichtiger Vorteil zu sein.