gms | German Medical Science

25. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie (DGII)

Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie

10.03. - 12.03.2011, Frankfurt/Main

Individuelle Anpassung der kontrollierten Zyklophotokoagulation mit dem Frankfurter-Nomogramm

Meeting Abstract

  • A.M. Hoang - Frankfurt/Oder
  • A. Berthold - Frankfurt/Oder
  • A. Just - Frankfurt/Oder
  • C. Wirbelauer - Frankfurt/Oder

Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie. 25. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie (DGII). Frankfurt/Main, 10.-12.03.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgii036

DOI: 10.3205/11dgii036, URN: urn:nbn:de:0183-11dgii0364

Published: March 9, 2011

© 2011 Hoang et al.
This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.en). You are free: to Share – to copy, distribute and transmit the work, provided the original author and source are credited.


Outline

Text

Hintergrund: Die kontrollierte Zyklophotokoagulation stellt eine gute Alternative zur Senkung des intraokularen Drucks (IOD) dar. In einer klinischen Untersuchung wurde die Wirksamkeit und die Sicherheit durch eine individuelle Anpassung der Herdzahl überprüft.

Methoden: Es wurden 47 Patienten mittels kontrollierter Zyklophotokoagulation (COCO II, Schwind) behandelt. Durch das Frankfurter-Nomogramm wurde eine Abhängigkeit zwischen dem präoperativen Maximaldruck, der Anzahl der zu applizierenden Herde und einer Sicherheitskorrektur vorgenommen. Untersucht wurde der IOD-Verlauf sowie mögliche Komplikationen.

Ergebnisse: Der präoperative maximale Druck lag durchschnittlich bei 31±12 mmHg. Nach entsprechender Anpassung durch das Frankfurter-Nomogramm wurden im Mittel 21 Herde gesetzt. Postoperativ konnte der mittlere IOD auf 18±8 mmHg signifikant (P<0,05) gesenkt werden. Der mittlere IOD-Abfall lag bei 41%. Es gab eine signifikante Korrelation zwischen IOD-Abfall und Anzahl der Herde (r=–0,52, P=0,001). Trotz der erhöhten Herdanzahl kam es bisher zu keinen Komplikationen.

Schlussfolgerungen: Eine individuelle Anpassung der kontrollierten Zyklophotokoagulation durch das Frankfurter-Nomogramm konnte die Wirksamkeit verbessern und durch die geringe Komplikationsrate die hohe Sicherheit erhalten.