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53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

11.10. - 13.10.2012, Lübeck

Narbenkorrektur an der kindlichen Hand nach Kontaktverbrennung

Meeting Abstract

  • author presenting/speaker Nicos Marathovouniotis - Kinderklinik Amsterdamer Straße, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie, Köln, Deutschland
  • Tobias Klein
  • T.M. Boemers

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Lübeck, 11.-13.10.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dgh15

DOI: 10.3205/12dgh15, URN: urn:nbn:de:0183-12dgh154

Published: October 9, 2012

© 2012 Marathovouniotis et al.
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Text

Fragestellung: Ist die primäre Versorgung von tiefen Handverbrennungen beim Kind mit Vollhauttransplantaten der Schlüssel zum Erfolg?

Methodik: Der Verlauf eines 1-jährigen Jungen nach Kontakt-Verbrennung der linken Hand am Kamin wird vorgestellt. Eine primäre Versorgung mit Vollhauttransplantaten in 2 Sitzungen erfolgte bereits in anderem Haus. Der Junge stellte sich 4 Monaten nach dem Unfall und 2 Monaten nach der letzten auswärtigen Hauttransplantation in unserer Verbrennungssprechstunde mit ausgeprägten Beugekontrakturen an den Fingern II und III der linken Hand vor.

Ergebnisse: Gute Beweglichkeit der Finger der linken Hand nach Narbenlösung, Z-Plastik, Vollhauttransplantation und passagere Kirschnerdraht Transfixation. Langfristig guter Erfolg durch Physiotherapie und Kompressionsbehandlung.

Schlussfolgerung: Nicht nur die operative Maßnahmen im Sinne von Narbenkorrektur und Vollhauttransplantation, sondern auch die passagere K-Drahttransfixation der Gelenken bis zur vollständigem Ausheilen der Transplantaten, die Physiotherapie unmittelbar danach und die konsequente Kompressionsbehandlung sind von eminenter Bedeutung für einen dauerhaften Erfolg.