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52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

06.10. - 08.10.2011, Bonn

CRPS: Vom (unmöglichen?) Tiermodell zur prospektiven Therapiestudie

Meeting Abstract

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  • corresponding author presenting/speaker Jörg Bahm - Franziskushospital, Plastische und Handchirurgie, Aachen, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Bonn, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgh35

DOI: 10.3205/11dgh35, URN: urn:nbn:de:0183-11dgh351

Published: October 5, 2011

© 2011 Bahm.
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Fragestellung: Nach einer Literaturrecherche und eigenen Tierversuchen zur experimentellen Genese eines CRPS I stellen wir die Befunde an operierten Kaninchen vor und berichten über eine geplante prospektive klinische Therapiestudie.

Methodik: 15 Kaninchen wurden nach der Wilhelm- Hypothese einer kombinierten venösen Abflußstörung mit Nervenreizung in der Leiste operiert, wobei die proximalen Venen um die V.femoralis unterbunden wurden und der N. femoralis durch eine Nahtschlinge gereizt wurde. Anschließend wurden die Tiere klinisch beobachtet und nach 6, 12 und 24 Wochen szintigrafisch untersucht. Aktuell wurde eine prospektive klinische Therapiestudie mit den Schwerpunkten Analgesie, Ödembekämpfung und funktionelle Rehabilitation konzipiert.

Ergebnisse: Keines der Kaninchen entwickelte ein CRPS I, obwohl manche Szintigrafiebefunde pathognomonisch waren. Auch in der Literatur fand sich kein probates Tiermodell.

Schlussfolgerung: Eine umfassende prospektive Therapiestudie mit Ausrichtung auf die Leitsymtome scheint uns der beste Forschungsweg zum Wohle der Patienten mit CRPS I.