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52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

06.10. - 08.10.2011, Bonn

Geschichte der Beugesehnennahttechnik

Meeting Abstract

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  • corresponding author presenting/speaker Martin Langer - Universitätsklinikum Münster, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Münster, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Bonn, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgh15

DOI: 10.3205/11dgh15, URN: urn:nbn:de:0183-11dgh159

Published: October 5, 2011

© 2011 Langer.
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Fragestellung: Die heute angewendeten Nahttechniken bei Beugesehnenverletzungen sind das Resultat einer langen klinisch-empirischen Entwicklungsgeschichte. Von den etwa 90 verschiedenen Kernnahttechniken sind die meisten Sehnennahttechniken aus der Vergangenheit in Vergessenheit geraten. Die optimale Sehnennahttechnik ist bis heute nicht gefunden und es werden immer wieder Nahttechniken, die sich in der Vergangenheit nicht bewährt haben, aus Unkenntnis der Geschichte „neu“ entwickelt, um, bald wieder verworfen zu werden. Zahlreiche Nahttechniken werden auch falsch zitiert. Diese kurze Übersicht soll die historischen Eckpunkte und die für die heutigen Nahttechniken wichtigen Ereignisse herausstellen.

Methodik: Die Originalbeschreibungen und die Nahttechniken von 75 Kernnahttechniken und 10 Ringnahttechniken wurden analysiert und in einen geschichtlichen Kontext gebracht.

Ergebnisse: Die Geschichte der Nahttechnik von Beugesehnen liefert einen sehr interessanten Einblick in die verschiedenen Denkweisen unserer chirurgischen Vorfahren und trägt viel zum tieferen Verständnis der Sehnennaht überhaupt bei.

Schlussfolgerung: Für das Verständnis der Sehnennahttechnik und für zukünftige Entwicklungen ist eine Beschäftigung mit der Geschichte unerlässlich.