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129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

24.04. - 27.04.2012, Berlin

Die Rate der Konversionen in laparoskopischer kolorektaler Chirurgie ist durch CT-kalkuliert Visceralfettfläche vorausgesagt

Meeting Abstract

  • Vladimir Lyadov - Medizin und Rehabilitation Zentrum, Chirurgie, Moskau
  • Olga Kucheruk - Medizin und Rehabilitation Zentrum, Radiologie, Moskau
  • Alexei Negardinov - Medizin und Rehabilitation Zentrum, Chirurgie, Moskau
  • Valerii Egiev - Medizin und Rehabilitation Zentrum, Chirurgie, Moskau

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 24.-27.04.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dgch602

DOI: 10.3205/12dgch602, URN: urn:nbn:de:0183-12dgch6026

Published: April 23, 2012

© 2012 Lyadov et al.
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Einleitung: Die übermäßige Anzahl von Visceralfettgewebe ist ein bekannter Prediktor der chirurgischen Morbidität. Wir analysierten den Einfluss der Visceralfettsucht auf dem Blutverlust und der Rate der Konversionen in einer Reihe von laparoskopischen kolorektalen Massnahmen.

Material und Methoden: Wir analysierten die Ergebnisse von 55 laparoskopischen kolorektalen Operationen, die sind seit März 2009 bei uns durchgeführt worden. Axiale CT-Bilder ohne Kontrastverstärkung wurden verwendet, um Visceralfettarea (VFA) und subkutanes Fettarea (SFA) am Niveau der dritten lumbalen Wirbel (L3) zu berechnen. Slice-O-matik Software 4.3 Rev-10 wurde verwendet. Body Mass Index (BMI, kg/m2), Blutverlust (ml) und post-operative Krankenhaus-Aufenthalt wurde berechnet. Statistische Analyse wurde im SPSSv.13.0 durchgeführt, p <.05 wurde bedeutend betrachtet.

Ergebnisse: Es gab 25 Männer, 30 Frauen. Mittelalter war 61±12 Jahre. Die Indikationen waren Kolonkarzinom (26, 47 %), Rektumkarzinom (18, 33 %), andere (11, 20 %). 17 (39 %) Krebs-Patienten hatten palliative Massnahmen wegen entfernter Metastasen, die mit chronischem Blutverlust oder mechanischem Ileus begleitet waren. Single-Port Access Geräte wurden in 26 Fällen (47 %) verwendet. Es gab 14 Konversionen (25 %), 9 in Kolonkarzinomfälle und 5 in Rektumresektionen. Die Gründe waren schlechte Gewebeexposition wegen Fettes oder aufgebläht Darm (7), umfangreiche Tumoren (4), Blutung (2), Trauma des Ureters (1).

Mittel L3 VFA, L3 SFA, und BMI waren 136±56 cm2, 169±71 cm2, 26±3 kg/m2 in der laparoskopischen Gruppe und 193±91 cm2, 180±128 cm2, 26±4 kg/m2 in der Konversiongruppe. Mittel OP-Zeit war 196±80 und 181±55 Minuten, Mittelblutverlust war 122±102 und 148±148 ml, beziehungsweise (p>.05). Nur der Unterschied zwischen Mittel L3 VFA erwies sich, statistisch bedeutend zu sein (p =.03). (Abbildung 1 [Abb. 1])

Schlussfolgerung: Gemäß unseren Daten koennte Visceralfettarea die Rate der Konversionen in laparoscopischer kolorektaler Chirurgie voraussagen. BMI oder subkutanes Fett entsprechen der Rate der Konversionen nicht.