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129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

24.04. - 27.04.2012, Berlin

Arbeitssicherheit im Rahmen einer hyperthermen intraperitonealen Chemoperfusion (HIPEC) in der Behandlung der Peritonealkarzinose

Meeting Abstract

  • Jörg Pelz - Universtitätsklinikum Würzburg, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Kinder- und Gefäßchirurgie, Würzburg
  • Alexander Kerscher - Universitätsklinik Würzburg, Allgemeinchirurgie, Würzburg
  • Helga Stopper - Universitätsklinik Würzburg, Toxikologisches Institut, Würzburg
  • Christoph-Thomas Germer - Universitätsklinik Würzburg, Allgemeinchirurgie, Würzburg
  • Jörg Dörfer - Universitätsklinik Würzburg, Allgemeinchirurgie, Würzburg

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 24.-27.04.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dgch048

DOI: 10.3205/12dgch048, URN: urn:nbn:de:0183-12dgch0481

Published: April 23, 2012

© 2012 Pelz et al.
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Text

Einleitung: Die Kombination von zytoreduktiver Chirurgie mit anschließender hyperthermer intraperitonealer Chemoperfusion (HIPEC) stellt eine etablierte Therapieform in der Behandlung der Peritonealkarzinose dar.

Eine Kontamination des OP-Personals konnte bisher durch die etablierten Analyseverfahren nicht belegt werden.

Durch ein massenspektrometrisches Analyseverfahren kann eine deutliche Erniedrigung der Nachweisgrenze, ca. 10000fach sensitiver als die herkömmlichen Nachweismethoden, gewährleistet werden.

Material und Methoden: Es wurden 10 HIPEC-Prozeduren mit Oxaliplatin (30 Minuten, 42,5 Grad Celsius) durchgeführt. 6 Prozeduren erfolgten am geschlossenen Abdomen, während sich bei 4 Patienten post-interventionell eine sekundäre Laparotomie anschloss. Anschließend wurden Blutserum und Urin des „HIPEC-Maschinisten“ und in den 4 Fällen mit sekundärer Laparotomie auch des Operateurs asserviert.

Die Proben wurden zur MMC-bestimmung durch hochsensitive Massenspektrometrie analysiert.

Ergebnisse: Sowohl in Blutserum als auch in Urin des Op Personals konnte in den Analysen kein Mitomycin C nachgewiesen werden. Die Analyse im Patientenserum ergab hingegen eine mittlere Zytostatikakonzentration von 125 yg/ml.

Schlussfolgerung: Auch durch optimierte Analyseverfahren mit verbesserter Nachweisgrenze kann keine Kontamination des OP-Personals im Rahmen einer HIPEC-Prozedur belegt werden.