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128. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

03.05. - 06.05.2011, München

Neue resorbierbare Stents aus Seide

Meeting Abstract

  • Zuzanna Rowinska - Europäisches Gefäßzentrum Aachen-Maastricht, Klinik für Gefäßchirugie, Klinikum der RWTH Aachen, Aachen
  • Marcus Gerressen - RWTH Aachen, Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Aachen
  • Ralf Smeets - RWTH Aachen, Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Aachen
  • Thomas Koeppel - Europäisches Gefäßzentrum Aachen-Maastricht, Klinik für Gefäßchirugie, Klinikum der RWTH Aachen, Aachen

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 128. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 03.-06.05.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgch266

DOI: 10.3205/11dgch266, URN: urn:nbn:de:0183-11dgch2668

Published: May 20, 2011

© 2011 Rowinska et al.
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Einleitung: Seide ist biokompatibel, wird proteolytisch degradiert und verspricht eine geringe Fremdkörperreaktion. Die Stents sind flexibel, gleichzeitig formstabil und besitzen trotzdem eine Primärstabilität bei hoher Oberflächenqualität. Das Ziel dieser Studie war die Untersuchung des Verhaltens der Stents in Blutgefäßen.

Material und Methoden: Seidenstents (Durchmesser 0,9-1,15mm) wurden in die infrarenale Aorta von Sprague-Dawley-Ratten (n=6) implantiert (Abbildung 1 [Abb. 1]). Zu unterschiedlichen Zeitpunkten (17 +/- 2 Wochen) nach Implantation wurden die Aorten histologisch untersucht.

Ergebnisse: Die Seidenstents weisen eine hohe Blut- und Gewebeverträglichkeit auf. Während der Wundheilung wurden keine Fremdkörperreaktionen, Abstoßungsreaktionen oder entzündliche Reaktionen beobachtet. Die Gefäßwände zeigten keine pathologischen Reaktionen (Aneurysma, Stenose) während der Degradation der Seidenstents.

Schlussfolgerung: Im Gegensatz zu etablierten, aus tierischem Gewebe stammenden Kollagenmembranen bietet das Seidenmaterial mehrere Vorteile: Bei der Produktion sind individuelle Anpassungen möglich, das Infektionsrisiko bei der Implantation ist niedrig und die mechanischen Eigenschaften sind hervorragend.