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127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

20.04. - 23.04.2010, Berlin

Klassifizierung der tracheobronchialen Anastomose nach Manschettenresektion

Meeting Abstract

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  • Corinna Ludwig - Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Lungenklinik Merheim, Köln, Deutschland
  • Erich Stoelben - Kliniken der Stadt Köln, Krankenhaus Merheim, Lungenklinik Merheim, Köln, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 20.-23.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dgch736

DOI: 10.3205/10dgch736, URN: urn:nbn:de:0183-10dgch7364

Published: May 17, 2010

© 2010 Ludwig et al.
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Einleitung: Nach einer Manschettenresektion ist die postoperative Bronchoskopie von Bedeutung zur Beurteilung der bronchialen Wundheilung. Die Ischämie und Infektion der distalen Bronchialwand ist die Ursache für eine Insuffizienz. Eine frühe Diagnose und Behandlung ist entscheidend zu Vermeidung von einer Anastomoseninsuffizienz. Um die Interpretation der bronchskopischen Kontrolle zu Verbessern haben wir eine Klassifikation erstellt.

Material und Methoden: Retrospektive Analyse der Daten zwischen 01.01.2005 und 31.12.2008 von 280 Patienten nach Manschettenresektion. Am 7. postoperativen Tag wurde bronchoskopiert. 18% der Patienten hatten eine neo-adjuvante Behandlung.

Ergebnisse: Seit Mitte 2006 wird in allen Patienten die postoperative Bronchoskopie durchgeführt und dokumentiert.

(Tabelle 1 [Tab. 1])

Die Anastomose wurde eingestuft als gut (Grad 1–2) in 85% der Patienten. Nur 15% hatten eine kritische Wundheilung der Anastomose (3–4) an Tag 8. Die Inzidenz der Patienten mit einer kritischen Anastomose korreliert mit der neo-adjuvante Therapie. Die Inzidenz der sekundären Pneumonektomie lag bei 0.6% und die 30-Tage Mortalität bei 2.8%.

Schlussfolgerung: Mit der zunehmenden Erfahrung konnte die Pneumonektomierate unter 10% gesunken werden und die Manschettenresektion stieg auf 16%. Als Qualitätskontrolle vor Entlassung wurde eine bronchoskopische Kontrolle aller Manschettenresektionen eingeführt. Es zeigte sich dass die neo-adjuvante Therapie einen negativen Einfluss auf die Wundheilung der Anastomose hat.