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127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

20.04. - 23.04.2010, Berlin

Ferrofluidgekoppelte Nanopartikel für die lokoregionäre Chemotherapie im Tiermodell – Bestimmung des Anreicherungsverhaltens durch Kopplung mit Doxorubicin

Meeting Abstract

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  • Arne Weinhold - Charité Universitätsmedizin Campus Benjamin Franklin, Allgemein-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Berlin, Deutschland
  • H.-J. Buhr - Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Chirurgische Klinik und Poliklinik I, Berlin, Deutschland
  • Uwe Pohlen - Charité Universitätsmedizin Campus Benjamin Franklin, Allgemein-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Berlin, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 20.-23.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dgch033

DOI: 10.3205/10dgch033, URN: urn:nbn:de:0183-10dgch0334

Published: May 17, 2010

© 2010 Weinhold et al.
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Einleitung: Einsatz von Nanopartikeln als carrier für Chemotherapeutika ist im Rahmen der experimentellen lokoregionären Chemotherapie bereits in Erprobung. Genutzt werden die Oberflächeneigenschaften der Chemotherapeutika, die aufgrund ihrer Ladung reversibel an targetMAG-Partikel (chemicell, Berlin) gebunden werden. Die von uns verwendeten Magnetid-Nanopartikel können zusätzlich durch einen externen Magneten zur Fixierung der Partikel in bestimmten Geweben (Leber) beitragen. Ziel dieser Arbeit war es, spektroskopische Messungen von an targetMAG-Nanopartikel gekoppeltem Doxorubicin im Tierversuch bei unterschiedlicher Applikation und Magnetofektion nachzuweisen.

Material und Methoden: Als Tiermodell dienten WAG-Ratten, denen CC531-Tumorzellen der Leber subkapsulär appliziert wurden. Nach Ausbildung makroskopisch fassbarer Solitärtumoren erfolgte die systemische (n=5 Tiere) sowie regionale Applikation von an Nanopartikel gekoppeltem 5-FU (n=5 Tiere) via Schwanzvene, bzw. eines in die Arteria hepatica eingebrachten Katheters, jeweils mit/ ohne Magnetofektion über zehn Minuten. Doxorubicin wurde dabei supportiv an die Nanopartikel (fluidMAG, chemicell, Berlin) über eine chemische Bindung gebunden. Nach Applikation erfolgte die photometrische Messung der Fluoreszenzdauer (Intensität) des Doxorubicins nach systemischer und regionaler Applikation, mit und ohne Magnetofektion über 10 Minuten.

(Tabelle 1 [Tab. 1])

Schlussfolgerung: Sowohl die systemische als auch die regionale Applikation von Nanopartikel-gekoppelten Chemotherapeutika (5-FU) ist möglich. Die arterielle Applikation weist eine verminderte Findung von Partikeln im Tumorgewebe bezogen auf die Fluoreszenzdauer im Gegensatz zur systemischen Applikation auf. Diese läßt sich jedoch durch Fixierung der Chemotherapietragenden Partikel bei der lokoregionären Applikation durch einen externen Magneten signifikant steigern (um den siebenfachen Wert).