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126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

28.04. - 01.05.2009, München

Operative Behandlung der Gynäkomastia vera im ambulanten Bereich

Meeting Abstract

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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 28.04.-01.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dgch11635

DOI: 10.3205/09dgch147, URN: urn:nbn:de:0183-09dgch1474

Published: April 23, 2009

© 2009 von Stoltzenberg.
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Einleitung: In den Jahren 1987 bis 2008 wurden 200 Gynäkomastien operativ behandelt. Drei Altersgruppen wurden analysiert. Alle Patienten bis auf zwei wurden unter ambulanten Bedingungen operiert.

Material und Methoden: Die Auswahl der Patienten erfolgte durch Auszählen bis 200 Patienten aus wesentlich größerem Krankengut vom Buchstaben A bis K. Die Altersgruppen wurden analysiert. Festgestellt wurde, wie oft welche Altersgruppe ein- oder beidseitig erkrankte. Die histologischen Untersuchungsbefunde wurden berücksichtigt. Die Patienten wurden in einer Tagesklinik operiert in Infusionsnarkose und zusätzlicher Lokalanästhesie.

Ergebnisse: Bis 19 Jahre fanden sich 53 Jugendliche, von denen 33 einseitig erkrankten. Zwei der einseitig Erkrankten befanden sich im Lebensalter zwischen 20 und 39 Jahren. Von 123 Sportlern im Alter zwischen 20 und 39 Jahren waren zwei nur einseitig befallen. 24 Patienten befanden sich im Alter zwischen 40 bis 73 Jahren. Davon litten 4 an Prostatakarzinom, 18 erhielten Spironolaktone, einmal bestand eine unklare Genese der Erkrankung, ein Patient litt an Mammakarzinom.

Schlussfolgerung:

1.
Gynäkomastia vera ist seit 20 Jahren etabliert im ambulanten Bereich operativ behandelbar.
2.
Das einseitige Vorkommen der Gynäkomastie gehört in die Lebensjahre bis Ende 2. Dezennium.
3.
Durch neuere und neueste Technik – Powerschere und Harmonic ultracision – sind maximal atraumatische und blutsparende Operationsmethoden vorhanden.

Abbildung 1 [Abb. 1]