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29. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2011)

12.01. - 15.01.2011, Grindelwald, Schweiz

Prozessorientiertes QM in der Verbrennungsbehandlung: Ein Überblick

Meeting Abstract

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  • L.-P. Kamolz - Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, LK Wr. Neustadt, Neustadt, Österreich

DAV 2011. 29. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. Grindelwald, Schweiz, 12.-15.01.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dav24

DOI: 10.3205/11dav24, URN: urn:nbn:de:0183-11dav249

Published: June 21, 2011

© 2011 Kamolz.
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Hintergrund: Grundsätzlich bezeichnet Qualitätsmanagement oder QM alle Maßnahmen einer Organisation, die der Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen jeglicher Art dienen. Qualitätsmanagement ist somit eine Kernaufgabe des Managements. In Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Gesundheitsversorgung, Arznei- und Lebensmittelherstellung ist daher das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems vorgeschrieben.

Methoden: Ziel dieses Vortrages ist es einen Überblick zum Thema QM in der Verbrennungsbehandlung zu liefern und Beispiele für Musterprozesse zur Diskussion zu stellen. Zusätzlich sollen unterschiedlich QM-Systeme oder Zertifizierungssysteme vorgestellt werden.

Resultate: Das Qualitätsmanagement dient auch im Gesundheitswesen als Instrument der Organisationsentwicklung. Es fördert die Effektivität und Effizienz der Organisation und seiner Leistungen. Zusätzlich kommt im Bereich des Gesundheitswesens der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen eine wesentliche Bedeutung zu. Der Patient und sein Schutz stehen dabei vor allem im Mittelpunkt.

Schlussfolgerung: Durch die Patientenorientierung wird aber auch verstärkt versucht, die Ziele der Gesundheitseinrichtung mit den Kundenerwartungen zu verknüpfen und die Bedürfnisse der Patienten durch ständige Verbesserung zu erfüllen. Dies bedeutet auf dem Gebiet der Verbrennungsbehandlung einerseits die Behandlungs- bzw. Diagnoseabläufe zu optimieren, andererseits die Sicherheit des Patienten zu garantieren und für den Patienten standartisierte, optimale Ergebnisse zu erzielen.