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27. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2009)

14.01. bis 17.01.2009, Leogang, Österreich

Transplantation follikulärer Einheiten in Split Graft Technik in durch Verbrennungsnarben und Hauttransplantate veränderte Areale des Gesichts- und Kopfbereiches

Meeting Abstract

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  • I. Edusei - BG Kliniken Bergmannnstrost Klinik für Plastische Chirurgie, Handchirurgie/Brandverletztenzentrum, Halle
  • M. Steen - BG Kliniken Bergmannnstrost Klinik für Plastische Chirurgie, Handchirurgie/Brandverletztenzentrum, Halle

DAV 2009. 27. Jahrestagung der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. Leogang, Österreich, 14.-17.01.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dav30

DOI: 10.3205/09dav30, URN: urn:nbn:de:0183-09dav302

Published: March 19, 2009

© 2009 Edusei et al.
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Einführung: Die durch Verbrennung verursachte Alopezie der behaarten Gesichts- und Kopfhaut stellt einen wichtigen Faktor in der Wiederherstellung der ästhetischen Gesamterscheinung eines Patienten dar.

Material und Methode: Demonstriert wird die Transplantation von Mini- und Micrografts in Split Graft Technik in durch Verbrennung und Spalthauttransplantate veränderte Areale der Augenbrauen und der behaarten Kopfhaut am Beispiel eines neunjährigen Mädchens in bislang drei operativen Schritten mit einem Follow Up von 6–18 Monaten. Zusätzlich werden kryokonservierte Grafts transplantiert.

Ergebnisse: Es ergeben sich Unterschiede in Bezug auf die Qualität der Donorgebiete, Transplantationstechnik, Transplantationsdichte, Wuchsrichtung, Haarqualität und Haarfarbe im Empfängergebiet im Vergleich zu einer Transplantation von gesunder in gesunde Haut.

Die Transplantation kryokonservierter Haartransplantate ist möglich.

Diskussion und Schlussfolgerung: Die Transplantation von follikulären Einheiten in vernarbte und hauttransplantierte Areale stellt spezielle Herausforderungen an den behandelnden Chirurgen. Die Transplantation kryokonservierter Haartransplantate ist eine im Einzelfall sinnvolle Ergänzung.