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14. Workshop der gmds-Arbeitsgruppe "Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin (CBT)" und des GMA-Ausschusses "Neue Medien"

Institut für Didaktik & Bildungsforschung im Gesundheitswesen (IDBG),
Private Universität Witten/Herdecke

16.04. - 17.04.2010, Witten

Integration eines Freihandzeichen-Tools in das Trainings- und Prüfungssystem CaseTrain

Meeting Abstract

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  • corresponding author Marianus Ifland - Universität Würzburg – Institut für Informatik, Würzburg, Deutschland
  • author Alexander Hörnlein - Universität Würzburg – Institut für Informatik, Würzburg, Deutschland
  • author Julian Ott - Universität Würzburg – Institut für Informatik, Würzburg, Deutschland
  • author Frank Puppe - Universität Würzburg – Institut für Informatik, Würzburg, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Gesellschaft für Medizinische Ausbildung. 14. Workshop der gmds-Arbeitsgruppe "Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin (CBT)" und des GMA-Ausschusses "Neue Medien". Witten, 16.-17.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10cbt27

DOI: 10.3205/10cbt27, URN: urn:nbn:de:0183-10cbt272

Published: April 13, 2010

© 2010 Ifland et al.
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Die Aufgabentypen in Trainings- und Prüfungssystemen beschränken sich derzeit meist auf Multiple-Choice-, Long-Menu-, Zuordnungs-, Zahlen-, Wort-, Textfragen bzw. deren Mischformen. Jedoch wird damit nicht das Beantworten von Textfragen mit grafischen Elementen wie statistischen Formeln oder einfachen Schemazeichnungen unterstützt, die das gleichzeitige Schreiben und Zeichnen erfordern. Eine einfache Lösung wäre die Nutzung von Tablet-Rechnern mit Stift zum Freihand-Zeichnen. Allerdings sind diese derzeit nicht ausreichend verbreitet. Da die Nutzung von üblichen Zeichenprogrammen für Nutzer ohne entsprechende Erfahrung zu kompliziert ist, sind in Textsysteme integrierte Freihandzeichen-Tools attraktiver, in denen mit der Maus frei über selbstgeschriebenen Text oder Hintergrundbilder gezeichnet werden kann. Eine naheliegende medizinische Anwendung ist die Bildinterpretation: Die Nutzer sollen eine oder mehrere Regionen in einem Bild (z.B. einen Tumor in einem Röntgenbild) markieren und anschließend benennen (wahlweise per MC, Long-Menu oder Text). Eine automatische Korrektur ist möglich, da die Übereinstimmung der markierten Region der Nutzer mit der des Autors bestimmt werden kann. Bei komplizierteren Zeichnungen oder längeren Texten ist allerdings eine manuelle Korrektur unverzichtbar.

Wir haben ein solches integriertes Zeichen- und Schreibwerkzeug als Flash-Applikation entwickelt und in das fallbasierte Trainings- und Prüfungssystem CaseTrain eingebaut, damit das volle Spektrum von Übungs- und Klausuraufgaben abbildbar ist. Derzeit laufen Evaluationen, wie gut naive Nutzer damit verschieden komplizierte Aufgaben bearbeiten können.