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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Formveränderung der äußeren Nase nach Septumplastik

Poster Rhinologie

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  • Christopher Schultz - HNO-Klinik der Universitätsmedizin Rostock, Rostock
  • Tobias Schuldt - HNO-Klinik der Universitätsmedizin Rostock, Rostock
  • corresponding author Bernhard Olzowy - HNO-Klinik der Universitätsmedizin Rostock, Rostock

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2014;10:Doc054

doi: 10.3205/cpo000816, urn:nbn:de:0183-cpo0008165

Published: May 19, 2014

© 2014 Schultz et al.
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Zusammenfassung

Einleitung: Mögliche Formveränderungen der äußeren Nase als Folge einer Septumplastik sind Bestandteil jeder Aufklärung, dennoch existieren wenige Arbeiten darüber, wie häufig solche Veränderungen im längerfristigen Verlauf auftreten. Die vorliegende Studie untersucht Art und Häufigkeit von kosmetischen Veränderungen nach Septumplastik sowie die subjektive Wahrnehmung des Patienten diesbezüglich.

Methoden: Patienten, die zwischen 2008 und 2012 an der Universitäts-HNO-Klinik Rostock eine Septumplastik erhalten haben, werden telefonisch kontaktiert und mittels Nasenendoskopie nachuntersucht sowie fotografiert. Die subjektive Einschätzung von Formveränderungen wird mittels einer numerischen Skala von eins bis zehn, die des funktionellen Ergebnisses mittels eines validierten Fragebogens (NOSE-score) erfasst. Die Fotos werden mit Hilfe der Software „Rhinobase“ hinsichtlich der Parameter Projektion der Nasenspitze, nasofrontaler- und nasolabialer Winkel ausgewertet (T-Test, Microsoft Excel 2010).

Ergebnisse: Bislang wurden acht Patienten in die Studie eingeschlossen. Die Veränderung des nasolabialen Winkels betrug -4,4°± 8,0° (Mw±Sd), die des nasofrontalen Winkels 0,25° ± 4,5° und die der Projektion der Nasenspitze 0,025°± 0,1° (alle Werte n.s.). Keiner der Patienten hatte subjektiv eine Formveränderung der äußeren Nase bemerkt.

Schlussfolgerung: Die frei im Internet verfügbare Software „Rhinobase“ erscheint gut geeignet zur Erfassung von Veränderungen der Nasenform. Die bislang untersuchte Patientenzahl ist zu klein für darüber hinaus gehende Schlussfolgerungen. Realistisches Ziel ist die Rekrutierung von 100 Patienten.

Der Erstautor gibt keinen Interessenkonflikt an.