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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Intracochleäre Druckveränderungen bei unterschiedlichen Insertionsgeschwindigkeiten der CI-Elektrode

Poster Otologie

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  • corresponding author Ingo Todt - HNO-Klinik am Unfallkrankenhaus Berlin, Berlin
  • Philip Mittmann - Unfallkrankenhaus Berlin, Berlin
  • Arne Ernst - Unfallkrankenhaus Berlin, Berlin

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2014;10:Doc026

doi: 10.3205/cpo000788, urn:nbn:de:0183-cpo0007884

Published: May 19, 2014

© 2014 Todt et al.
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Zusammenfassung

Einführung: Der Erhalt des Restgehörs, Schwindelprophylaxe und Tinnitusprävention sind neben einem optimalem audiologischen Ergebnis Ziel einer zeitgemäßen Cochlear Implantversorgungen. Neben den Designs der Elektroden, welche sich in den letzten Jahren verändert haben, rücken weitere Faktoren einer möglichst atraumatischen Insertion der Cochleaelektrode zunehmend in den Fokus der aktuellen Forschung. Hierbei spielt die Insertionsgeschwindigkeit der Elektrode eine bedeutsame Rolle, jedoch sind die zugrundeliegenden Faktoren bisher unklar. Ziel der Studie war es im Modell die intracochleären Druckveränderungen bei unterschiedlichen Insertionsgeschwindigkeiten zu messen und zu beurteilen.

Material und Methoden: Alle Insertionen erfolgten mittels Advanced Bionics IJ-Elektroden und Insertionstool am Cochleamodell. Die Insertion unter verschiedenen Insertionsgeschwindigkeiten (1 mm/sec., 0.5 mm/sec., 0.1 mm/sec.) wurden mittels linearem Aktor durchgeführt. Die Erfassung der Druckveränderung erfolgte mittels digitalem Sensors.

Ergebnisse: Zwischen den verschiedenen Insertionsgeschwindigkeiten zeigten sich im Bezug auf die Zunahme des intracochleären Drucks direkte Korrelationen und signifikate Unterschiede.

Diskussion: Die atraumatische Insertion der Cochleaelektrode ist für den Erhalt des Restgehöres maßgebend. In unserem Modellversuch konnten wir erstmals nachweisen, dass ein direkter Beziehung zwischen Insertionsgeschwindigkeit und intracochleärer Druckveränderung besteht.

Der Erstautor gibt keinen Interessenkonflikt an.