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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Das modulare Prothesenkonzept

Poster

  • corresponding author Thomas Beleites - HNO-Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav, Dresden, Deutschland
  • Nicolas Lasurashvili - HNO-Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav, Dresden, Deutschland
  • Anne Kluge - HNO-Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav, Dresden, Deutschland
  • Marcus Neudert - HNO-Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav, Dresden, Deutschland
  • Matthias Bornitz - HNO-Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav, Dresden, Deutschland
  • Thomas Zahnert - HNO-Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav, Dresden, Deutschland

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2010;6:Doc93

DOI: 10.3205/cpo000586, URN: urn:nbn:de:0183-cpo0005868

Published: April 22, 2010

© 2010 Beleites et al.
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Zusammenfassung

Einleitung: Insbesondere bei der Cholesteatomchirurgie findet man häufig eine teildestruierte Gehörknöchelchenkette. Mit den bei der Rekonstruktion der Schalleitung verwendeten alloplastischen Prothesen kann eine sehr gute Übertragung erreicht werden. Ein weitgehend ungelöstes Problem stellt die postoperative Dislokation der Prothese und die Protektion gegen atmosphärische Druckschwankungen dar.

Methode: Das hier vorgestellte Prothesenkonzept basiert auf einem auf der Fußplatte fixierten Ankermodul und einem Stabmodul mit integriertem mikromechanischem Gelenk. In den dargestellten Felsenbeinversuchen haben wir einen Omega-Connector (Fa. Kurz) auf der Fußplatte immobilisiert und mit dem, in der Dresdener HNO-Klinik entwickelten, flexibilisierten Columellamodul an das Trommelfell angekoppelt.

Ergebnisse: Die Messungen zeigten ein gutes, den anderer TORP vergleichbares Übertragungsverhalten. Bei Druckapplikation von 400 mm WS kam es durch das integrierte mikromechanische Gelenk, analog der intakten Ossikelkette zu einer geringeren Fußplattenauslenkung als bei der Vergleichsprothese.

Schlussfolgerung: Das Konzept stellt somit eine hoffnungsvolle Weiterentwicklung der aktuellen Kettenrekonstruktion dar.