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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Fallstudie einer Stapedotomie und Ableitung von Regeln für das Verhalten nach der Operation

Effect of pressure loads during train ride after stapedotomy – case study

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  • corresponding author Albrecht Eiber - Institut für Technische und Numerische Mechanik, Stuttgart
  • Michael Lauxmann - Institut für Technische und Numerische Mechanik, Stuttgart
  • Goesta Schimanski - Praxis, Lünen

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2009;5:Doc74

doi: 10.3205/cpo000478, urn:nbn:de:0183-cpo0004787

Published: April 16, 2009

© 2009 Eiber et al.
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Zusammenfassung

Nach einer Stapedotomie mit Einsatz einer Clip-Pistonprothese trat eine unerwartete Verschlechterung des postoperativen Hörergebnisses ein. Die Nachoperation ergab keine Hinweise auf eine Ursache im Bereich der rekonstruierten Knöchelchenkette.

Die vorgestellte Studie analysiert das Verhalten des Patienten in den ersten Tagen nach der Operation und zeigt mögliche Ursachen aufgrund großer statischer Druckunterschiede zwischen äußerem Gehörgang und Paukenhöhle auf, also im Bereich des noch nicht vollständig eingeheilten Trommelfells, die zur postoperativen Verschlechterung des Hörergebnisses geführt haben können. Es wurden die Druckverläufe für Ereignisse mit großen quasistatischen Druckschwankungen, wie Fahrten in Hochgeschwindigkeitszügen, Türzuschlagen usw. gemessen, ausgewertet und parallel dazu in Computersimulationen mit dem dynamischen Verhalten des Mittelohrs verglichen.

Aus diesen Untersuchungen lassen sich Abschätzungen bezüglich zulässiger Belastungen und wichtige Regeln für das Verhalten des Patienten nach Mittelohroperationen ableiten.