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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Prognostischer Wert der Rhinomanometrie bei Laser-Turbinoplastik mit einem Diodenlaser

Poster Rhinologie

  • corresponding author Gerd Fabian Volk - HNO-Klinik, Jena
  • Claus Wittekindt - HNO-Klinik, Jena
  • Carmen Fischer - HNO-Klinik, Jena
  • Orlando Guntinas-Lichius - HNO-Klinik, Jena

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2008;4:Doc03

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2008-4/cpo000361.shtml

Published: April 22, 2008

© 2008 Volk et al.
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Zusammenfassung

Einleitung: Hypertrophe Nasenmuscheln können nach erfolgloser konservativer Therapie laserchirurgisch behandelt werden. Bei Auswahl der Größen mit dem höchsten praediktivem Wert ist die Rhinomanometrie hilfreich beim Stellen der Indikation.

Methoden: Wir behandelten 43 Patienten mit hypertrophen Nasenmuscheln mit einem Diodenlaser (Lambda = 950–1010 nm) im „Kontakt-Modus“ in Lokalanästhesie. Vor Behandlung wurde eine aktive anteriore Rhinomanometrie mit Abschwellung durchgeführt. Nach 8 Wochen wurde die Patientenzufriedenheit, etwaige Komplikationen und eine Kontroll-Rhinomanometrie erfasst.

Ergebnisse: Die Differenz des Gesamtfluss bei 150 Pa vor und nach Abschwellung, im folgenden als Abschwelleffekt bezeichnet, betrug im Mittel 327,5 cm³/s (SD 260,6). Aus dem Quotienten des Abschwelleffektes und des Gesamtflusses vor Abschwellung ergabt sich der relative Abschwelleffekt. Dieser betrug durchschnittlich 86,6% (SD 89,4%).

Bei der Kontroll-Rhinomanometrie betrug der mittlere Gesamtfluss vor Abschwellung 656,6 cm³/s (SD 292,3) und der mittlere Gewinn durch die Laserbehandlung 146,8 cm³/s (SD 238,2). Der relative Gewinn ergab sich aus dem Quotienten aus Gewinn und Gesamtfluss vor Abschwellung und betrug im Mittel 36,9% (SD 51,5%).

Es zeigte sich eine signifikante Korrelation zwischen dem praeoperativen Abschwelleffekt und dem postoperativen Gewinn am Gesamtfluss, rs=0,405; p=0,01. Wurde statt der des absoluten Abschwelleffekts der relative und statt des absoluten Gewinnes der relative herangezogen, ließ sich die Korrelation noch deutlich verbessern, rs=0,550; p=0,01.

Schlussfolgerungen: Die Rhinomanometrie mit Abschwellung besitzt einen hohen prognostische Wert über den postoperativen Gewinn des Nasendurchflusses.