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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Beta-trace Protein als Marker für Perilymphfisteln

Poster

  • corresponding author Gregor Bachmann-Harildstad - Universitetssykehuset Nord-Norge, Tromsø, Norwegen
  • Hela Petereit - Klinik für Neurologie, Universität zu Köln, Köln
  • Eckhart Klemm - Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Dresden
  • Leif Erik Walther - Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Aachen
  • Olaf Michel - Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Köln

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc158

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000262.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Bachmann-Harildstad et al.
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Zusammenfassung

Einleitung: Die Diagnosestellung einer Perilymphfistel ist weiterhin ungeklärt. Die Verwendung von beta-2 transferrin zeigte unterschiedliche Ergebnisse, und konnte sich als Verfahren zum Nachweis einer Perilymphfistel nicht durchsetzen.

Methoden: 15 Flüssigkeitsproben wurden während diagnostischer Tympanoskopi gewonnen. Eingeschlossen wurden Patienten mit Verdacht auf Perilymphfistel. Als negative Proben dienten zur Kontrolle fünf Flüssigkeitsproben von Patienten mit Trommelfellperforation. Die Proben wurden auf beta-trace Protein mittels Laser-Nephelometrie untersucht. Als Grenzwert für positive Proben wurde 1,11 mg/L beta-trace Protein gewählt.

Ergebnisse: Es fand sich kein falsch positives Ergebnis. In zwei fällen lag ein falsch negatives Ergebnis vor. Die Sensitivität errechnete sich zu 0,81 und die Spezifität zu 1.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser Pilotstudie deuten darauf hin, dass beta-trace Protein möglicherweise als Marker für Perilymphe geeignet ist.