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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Bipolare Radiofrequenzchirurgie zur Therapie der Schlafapnoe

Poster

  • corresponding author Alexander Baisch - Universitäts HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Joachim T. Maurer - Universitäts HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Karl Hörmann - Universitäts HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Boris A. Stuck - Universitäts HNO-Klinik Mannheim, Mannheim

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc157

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000261.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Baisch et al.
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Zusammenfassung

Einleitung: Ziel dieser retrospektiven Arbeit war es, die Effektivität der bipolaren Radiofrequenzchirurgie in der Therapie der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) zu evaluieren.

Material: Hierzu wurden die Daten von 37 Patienten mit polysomnographisch diagnostizierter OSA (Apnoe-Hypopnoe-Index = AHI > 10) ausgewertet, bei denen eine Radiofrequenztherapie der oberen Atemwege durchgeführt wurde. Bei allen Patienten wurde abhängig vom klinischen Befund eine isolierte oder kombinierte bipolare Radiofrequenzchirurgie am Weichgaumen, am Zungengrund, an den Gaumenmandeln oder an den Nasenmuscheln durchgeführt. Die Sitzungen wurden wiederholt bis der Patient eine subjektive Verbesserung seiner Symptome berichtete beziehungsweise bis eine maximale Anzahl von 3 Therapiesitzungen erreicht wurde.

Ergebnisse: Der mittlere AHI reduzierte sich signifikant von 28,2 auf 20,6 (p = 0,01). Neun Patienten (24%) konnten nach durchgeführten Operationen als geheilt eingestuft werden (Reduktion des AHI um mindestens 50% auf einen Wert unter 10). Elf Patienten (30%) zeigten eine Reduktion des AHI um mindestens 20%. Somit ergibt sich eine Ansprechrate von 54%.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse lassen vermuten, dass die bipolare Radiofrequenzchirurgie bei einem Teil der OSA-Patienten effektiv ist.