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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

SonoPointer® – Ein Prototyp zur ultraschallbasierten Dickenmessung am Schädelknochen

Poster Schädelbasis

  • corresponding author Philipp A. Federspil - Univ.-HNO-Klinik Heidelberg, Heidelberg
  • Steffen H. Tretbar - Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik, St. Ingbert
  • Peter K. Plinkert - Univ.-HNO-Klinik Heidelberg, Heidelberg

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc129

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000233.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Federspil et al.
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Zusammenfassung

Einleitung: Für eine Reihe von Eingriffen am Schädel, wäre es äußerst interessant, die Knochendicke zu kennen. Dazu gehören Kraniotomie, Osteosynthese, Entnahme von split-bone Transplantaten und Implantation von Hörsystemen und knochenverankerten Hörgeräten und Epithesen.

Material und Methode: Der SonoPointer® besteht aus einem Panel-PC mit dem Sende-Empfangs-Modul SEM II und einem 2,25 MHz Ultraschallwandler, der in einem Handstück mit flexibler Vorlaufstrecke integriert ist. 16 humane formalin-fixierten Schädel wurden jeweils an 3 Punkten mittels Ultraschall im Wasserbad sowie unter direkter Ankopplung und mechanisch vermessen.

Ergebnisse: Der Einsatz kodierter Signale war konventionellen Pulsen überlegen. Die mittlere Differenz zwischen der mechanischen Messung und der Ultraschalldickenbestimmung mit kodierten Signalen unter direkter Ankopplung war 0,04 mm ± 0,62 mm. Die 95% “Limits of Agreement” nach Bland and Altman (1999) zwischen beiden Methoden waren -1,18 mm und 1,25 mm. Im Vergleich dazu lagen die “Limits of Agreement” zwischen 2 mechanischen Messungen bei -0,4 mm und 0,42 mm.

Schlussfolgerung: Der SonoPointer® ist ein viel versprechendes Messinstrument für operative Eingriffe am Schädel, wenn die Knochendicke von Bedeutung ist. Eine Validierung an vitalem humanen Schädeln ex vivo ist in Vorbereitung.

Unterstützt durch die DFG im Rahmen des SPP 1124 "Medizinische Navigation und Robotik" (PL 136/5-1 und PL 136/5-2).