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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Regionale Inzidenzraten von Parotistumoren in Ostwürttemberg

Poster

  • Alexander Groh - Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Ulm
  • Rainer Borowitz - Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Ulm
  • Guido Mühlmeier - Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Ulm
  • corresponding author Heinz Maier - Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Ulm

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc117

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000221.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Groh et al.
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Zusammenfassung

Bislang gibt es nur unvollständige Angaben über Risikofaktoren für die Entstehung von Speicheldrüsentumoren. Ebenso existieren in Deutschland keine genauen Daten zu Inzidenzraten und der geografischen Verteilung der Patienten mit Parotistumoren.

In diese Studie wurden 316 Patienten mit Parotistumoren (2000-2003, 152 Frauen und 164 Männer) mit einem Altersgipfel zwischen 50 und 70 Jahren eingeschlossen. Diese wurden geografisch zugeordnet und nach städtischen und ländlichen Wohnorten getrennt erfasst. Daneben erfolgte der Abgleich der Zusammensetzung des Trinkwassers des betreffenden Gebietes.

Bei 89% der Patienten lag ein benigner Tumor vor, 11% hatten einen malignen Tumor. Insgesamt 261 Patienten gaben ihren Wohnsitz in Städten und Landkreisen im östlichen Württemberg an, 82 davon in Städten über 50.000 und 179 in Gemeinden und Städten unter 50.000 Einwohner. Bezogen auf die Gesamtzahl der Einwohner dieser Gebiete ergaben sich für die größeren Städte Inzidenzraten zwischen 2,3 und 9,1 pro 100.000 Einwohner sowie für die ländlichen Regionen Inzidenzen von 1,6 bis 6,5 pro 100.000 Einwohner. Der Abgleich mit den Daten der Trinkwasserzusammensetzung ergab keinen signifikanten Zusammenhang.

Zusammenfassend beträgt die Inzidenz von Parotistumoren im östlichen Württemberg etwa 4,3 pro 100.000 Einwohner. Es gibt dabei eine Häufung in Ballungsgebieten. Im Rahmen einer epidemiologischen Befragung sollen weitere Merkmale erfasst und mit den vorhandenen Daten korreliert werden.