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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Das Adenom des Mittelohres - Eine seltene Diagnose

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  • corresponding author Randy Jäger - Universitäts-HNO-Klinik, Mannheim
  • Karl Hörmann - Universitäts-HNO-Klinik, Mannheim
  • Ramin Naim - Universitäts-HNO-Klinik, Mannheim

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc098

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000202.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Jäger et al.
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Zusammenfassung

Neoplasien des Mittelohres sind sehr selten und können vom Epithelgewebe oder von Drüsenbestandteilen der Mittelohrschleimhaut ausgehen. Hierbei stellen Adenome gutartige epitheliale Geschwülste dar, die im Drüsenepithel oder der Schleimhaut ihren Ursprung haben. Hyams und Michaels beschrieben 1976 als erste Fälle von Mittelohradenomen, die sie damals "adenomatöse Tumoren" genannt haben. Adenome sind in der Regel durch expansives Wachstum gekennzeichnet, sie weisen eine fibröse Kapsel auf und werden aufgrund dessen bei chirugischer Intervention "herausgeschält". Sie sind benigne Tumoren und metastasieren nie.

Wir berichten den Fall einer 47jährigen Patientin, die sich mit seit einem Jahr bestehender einseitiger Otalgie in unserer Klinik vorstellte. Die nachfolgenden Untersuchungen ergaben Hinweise auf eine Pathologie des betreffenden Mittelohres, eine Therapie wurde zunächst abgelehnt. Erst nach Symptomverschlechterung willigte die Patientin in eine Operation mit Entfernung des Tumors ein. Die histologische Aufarbeitung des Befundes ergab das Bild eines Adenoms des Mittelohrs.