gms | German Medical Science

GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Midfacial Degloving für die Entfernung transsphenoidaler Meningozele

Poster

  • Ilias Kantas - Zentrum f. HNO, Kopf-Hals-& Schaedelbasischirurgie, Euroclinic Athen, Athen, Griechenland
  • Anna Papadopoulou - Zentrum f. HNO, Kopf-Hals-& Schaedelbasischirurgie, Euroclinic Athen, Athen, Griechenland
  • Apostolos Papadopoulos - Zentrum f. HNO, Kopf-Hals-& Schaedelbasischirurgie, Euroclinic Athen, Athen, Griechenland
  • corresponding author Nikolaos Marangos - Zentrum f. HNO, Kopf-Hals-& Schaedelbasischirurgie, Euroclinic Athen, Athen, Griechenland

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc095

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000199.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Kantas et al.
This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.en). You are free: to Share – to copy, distribute and transmit the work, provided the original author and source are credited.


Zusammenfassung

Einleitung: Die transsphenoidale Meningo(enzephalo)zele ist eine seltene kongenitale Lokalisation von Duraprolaps in die Fossa pterygopalatina durch einen Synostosedefekt der Schädelbasisknochen. Leitsymptome sind rezidivierende Meningitiden und seltener Temporallappenepilepsie.

Methode: In unserem Fall handelte es sich um einen 32jährigen Patienten mit petit mal Epilepsie seit der Kindheit und epileptischen grand mal Anfällen besonders nach Nasenputzen und trotz antiepileptischer Medikation seit ca. 10 Jahren. Durch ein CT der Schädelbasis wurde eine große Meningozelle in der rechten Fossa pterygopalatina entdeckt. Diese wurde über ein Midfacial Degloving schonend und ohne sichtbaren Narben erfolgreich entfernt und der Duradefekt mit Lyodura, Kollagen und Bauchfell permanent verschlossen.

Ergebnisse: Der Patient ist nun seit 3 Jahren ohne Epilepsieprophylaxe anfallsfrei.

Schlussfolgerung: Der Zugang erwies sich als schnell und zuverlässig insbesondere verglichen mit den ausgedehnten und kosmetisch inakzeptablen infratemporalen und transmandibulären Zugängen der Literatur.