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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Ergebnisse der cricotrachealen Resektion: eine prospektive Studie

Poster

  • corresponding author Christian Sittel - Univ.-HNO Heidelberg, Heidelberg
  • Philipp Federspil - Univ.-HNO, Heidelberg
  • Sebastian Blum - Univ.-HNO, Heidelberg
  • Alexandra Streckfuss - Univ.-HNO, Heidelberg
  • Peter K. Plinkert - Univ.-HNO, Heidelberg

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc028

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000132.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Sittel et al.
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Zusammenfassung

Fragestellung: Die cricotracheale Resektion (CTR) ist ein modernes Verfahren zur Rekonstruktion subglottischer Stenosen (SS). Wir berichten unsere Ergebnisse an einer homogenen, adulten Population nicht-tracheotomierter Patienten.

Material und Methode: Bei 11 Patienten (11 w, 0 m, Durchschnittsalter 58,2 Jahre) lag eine hochgradige SS mit Ruhedyspnoe vor (10 Cotton-Grad III, 1 Cotton-Grad II). Bei der vielgestaltigen Ätiologie überwogen iatrogene Läsionen nach Langzeitintubation oder Tracheotomie (7 von 11). In allen Fällen wurde eine CTR modifiziert nach Grillo durchgeführt. Alle Befunde wurden prä- und postoperativ starr videotracheoskopiert.

Ergebnisse: Die mittlere Nachbeatmungszeit betrug 47,7 Stunden (11-103) bei einer Intensivtherapie von durchschnittlich 4,4 Tagen (3-9). Nach einer mittleren Nachbeobachtung von 69 Tagen zeigte sich bei 9 von 11 Patienten eine Normalisierung des subglottischen Lumens (Cotton Grad I). 1 Patientin zeigte eine bindegewebige Restenosierung (Cotton-Grad III), die durch einmalige Bougierung beherrscht werden konnte. 1 Patientin verstarb am 4. post-OP Tag an einer fulminanten Lungenembolie. An weiteren Komplikationen sind 1 Thrombose einer Vena axillaris, 2 Pneumonien sowie 1 passagere unilaterale Recurrensparese zu berichten.

Schlussfolgerung: Die CTR ist ein zuverlässiges und vielseitiges Verfahren, das nahezu ungeachtet der Ätiologie die Rekonstruktion des subglottischen Lumens erlaubt. Die meisten Komplikationen sind nicht primär OP-assoziiert und spiegeln die komplexe Morbidität der Patien-tenpopulation wider. Insbesondere die Thrombosegefahr erscheint erhöht, vermutlich auch durch die präoperative, Dyspnoe-bedingte Immobilisierung.