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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Untersuchungen zum Schwingungsverhalten des Floating Mass Transducers der Vibrant Soundbridge

Poster

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  • corresponding author Tobias Strenger - HNO-Uniklinik Rostock, Rostock
  • Ludwig Moser - HNO-Uniklinik Würzburg, Würzburg
  • Franz Schön - HNO-Uniklinik Würzburg, Würzburg
  • Jan Helms - HNO-Uniklinik Würzburg, Würzburg

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc023

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000127.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Strenger et al.
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Zusammenfassung

Die Vibrant Soundbridge ist mit über 1500 Patienten das zur Zeit meist implantierte Mittelohrhörgerät. Die Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Schwingungseigenschaften des bei diesem System verwendeten elektromechanischen Wandlers, des sog. Floating Mass Transducers.

Mehrere FMTs wurden, aufgehängt am eigenen Zuleitungskabel in den Frequenzen von 500 – 10000 Hz zum Schwingen angeregt. Mit einem Single Point Laservibrometer wurde an verschiedenen Punkten die Schwingung in den 3 Raumebenen bestimmt.

Für die Frage, wieviel Kraft ein FMT aufbringen kann, wurden die Wandler in eine Klemme am Ende einer Blattfeder eingespannt, so daß die resultierende Schwingung auf einen Freiheitsgrad beschränkt gemessen werden konnte. Eine am Modell berechnete Transferfunktion wurde am Rechner an die gemessene „gefittet“, so daß die fehlenden Variablen bestimmt werden konnten. Durch Umstellen der Gleichung konnte man nun die aufgebrachte Kraft errechnen.

Ein frei schwebender Schwinger kann sich theoretisch in 6 Freiheitsgraden bewegen. Unter den Versuchsbedingungen wurden Schwingungen des FMT in 3 Freiheitsgraden nachgewiesen.

Die Kraft, die ein FMT aufbringen kann, ist abhängig von dem angelegten Spulenstrom. Für exemplarische Betriebsspannungen konnte die resultierende Kraft bestimmt werden.

Es konnte gezeigt werden, daß der FMT nicht nur in der gewünschten Schwingungsrichtung (senkrecht zur Fußplatte) schwingt. Bei der Rotationsbewegung geht Energie verloren.

Für die Schwingungsmessung in den hier auftretenden Größenordnungen steht seit einigen Jahren die berührungslose Laserdopplervibrometrie zur Verfügung. Das hier vorgestellte Verfahren eignet sich zur berührungsfreien Bestimmung kleinster Kräfte.