gms | German Medical Science

Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft

25. - 26.11.2011, Dresden

Klinik und Therapie der nicht durch AMD verursachten CNV

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

  • Claudia Jochmann - Leipzig

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft. Jahrestagung 2011 der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft. Dresden, 25.-26.11.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11sag32

DOI: 10.3205/11sag32, URN: urn:nbn:de:0183-11sag329

Veröffentlicht: 25. November 2011

© 2011 Jochmann.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Hintergrund: Die häufigste Ursache für die Entstehung von choroidalen Neovaskularisationen sind altersbedingte Netzhautveränderungen. Aber auch jüngere Patienten im oft noch arbeitsfähigen Alter können sekundäre CNV-Membranen i.R. anderer Netzhauterkrankungen entwickeln. Oft stehen dann bei subfoveolärer Lage keine „on-label-Therapiemethoden“ zur Verfügung bzw. wird eine Anti-VEGF-Therapie von Experten bevorzugt.

Methoden: Gezeigt werden Beispiele und Behandlungsverläufe von Patienten mit aktiven sekundären CNV-Membranen, die nicht durch eine AMD bedingt sind. Erklärt werden Therapieentscheidungen und die Schwierigkeiten einer off-label-Behandlung.

Schlussfolgerung: Die Anti-VEGF-Therapie ist eine effektive Behandlung choroidaler Neovaskularisationen welcher Ursache auch immer. Die Fachgesellschaften empfehlen sie deshalb in Stellungnahmen auch bei anderen, nicht durch eine AMD verursachten Netzhauterkrankungen.