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Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft

25. - 26.11.2011, Dresden

Therapie der Sekundärglaukome

Meeting Abstract

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  • A. Böhm - Radebeul

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft. Jahrestagung 2011 der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft. Dresden, 25.-26.11.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11sag13

DOI: 10.3205/11sag13, URN: urn:nbn:de:0183-11sag130

Veröffentlicht: 25. November 2011

© 2011 Böhm.
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Gliederung

Text

Die Behandlung der Sekundärglaukome stellt den behandelnden Augenarzt nicht selten vor Probleme. Welche lokalen Antiglaukomatosa machen bei welchen Formen des Sekundärglaukoms Sinn? Wann sollte welches Operationsverfahren angewendet werden?

Exemplarisch werden die Therapieoptionen bei einigen Formen des Sekundärglaukoms dargestellt.

Bei Neovaskularistionsglaukomen ist eine lokale drucksenkende Therapie häufig nicht ausreichend. Neben der ursächlichen Therapie mittels panretinaler Laserkoagulation oder peripherer Cryokoagulation ist oft eine drucksenkende Operation erforderlich. Die klassische Trabekulektomie hat bei diesen Krankheitsbildern meist reduzierte Erfolgsaussichten. Aus diesem Grund ist die Implantation eines Drainageimplantates häufig die Therapie der Wahl.

Beim Pigmentdispersionsglaukom kommt es zu einem vermehrten Abrieb des Pigmentepithels. Dadurch wird das Trabekelwerk verstopft. Hierfür sind oft eine durchhängende Iris und ein sogenannter reverser Pupillarblock verantwortlich. Insofern kann es neben einer lokalen drucksenkenden Therapie sinnvoll sein, eine YAG-Iridotomie anzulegen und dadurch den Abrieb des Pigmentepithels zu verringen. Bei nicht kompensiertem Augeninnendruck kann auch eine Lasertrabekuloplastik erwogen werden. Sollte auch dies nicht ausreichend sein, ist auch eine Trabekulektomie mit MMC eine Therapieoption.