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173. Versammlung des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte

Verein Rheinisch-Westfälischer Augenärzte

04.02. - 05.02.2011, Münster

Diabetische Retinopathie – Therapie im Wandel: Wann Laser? Wann Injektion?

Meeting Abstract

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  • H. Helbig - Regensburg

Verein Rheinisch-Westfälischer Augenärzte. 173. Versammlung des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte. Münster, 04.-05.02.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11rwa95

DOI: 10.3205/11rwa95, URN: urn:nbn:de:0183-11rwa959

Veröffentlicht: 2. Februar 2011

© 2011 Helbig.
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Gliederung

Text

Die diabetische Retinopathie ist nach wie vor die häufigste Erblindungsursache im erwerbstätigen Alter. Hierbei spielt vor allem das diabetische Makulaödem eine wesentliche Rolle. Seit der ETDRS stellt die Laserkoagulation die Behandlung der Wahl beim klinisch signifikanten Makulaödem dar. Allerdings hat sie als destruktive Therapie Limitationen.

Seit kurzem stehen intravitreal applizierte Medikamente zur Verfügung, mit denen funktionell bessere Ergebnisse erzielt werden können als mit der Laserkoagulation. Allerdings ist der Funktionsgewinn hierbei gegen den Aufwand dieser wiederholten Behandlungen abzuwägen. Ob es Subgruppen des diabetischen Makulaödems gibt, die besonders gut mit intravitrealen Eingaben zu behandeln sind und andere, die vielleicht ähnlich gut mit dem Laser behandelt werden können, ist zurzeit noch offen.