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25. Jahrestagung der Deutschen Retinologischen Gesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Retinologie

01.06. - 02.06.2012, Münster

Rezidivverhalten der Toxoplasmose Retinochorioiditis

Kongressabstract

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  • Stefan Clemens - Universitäts-Augenklinik Greifswald
  • K. Heile - Universitäts-Augenklinik Greifswald

Retinologische Gesellschaft. 25. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft. Münster, 01.-02.06.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12rg11

DOI: 10.3205/12rg11, URN: urn:nbn:de:0183-12rg116

Dieses ist die Originalversion des Artikels.
Die übersetzte Version finden Sie unter: http://www.egms.de/en/meetings/rg2012/12rg11.shtml

Veröffentlicht: 30. Mai 2012

© 2012 Clemens et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Anhand der Auswertung eines größeren Patientengutes über mehrere Jahre sollten prognostische Faktoren gefunden werden.

Material und Methode: Ausgewertet werden konnten 71 Patienten mit meist beidseitigen Narben und beidseitigen Rezidiven.

Ergebnisse: In 2/3 konnte mindestens ein Rezidiv im Verlauf von 4 Jahren mit bis zu siebenfacher Wiederholung beobachtet werden. Die betroffenen Seiten waren gleich häufig. Bei den Rezidiven war das rechte Auge 1/3 häufiger betroffen. Das Zentrum war am häufigsten von Rezidiven betroffen. Die Nähe zu vorhandenen Narben war in 80% deutlich. Unter verschiedenen Antibiotika-Schemata zeichneten sich unterschiedliche Funktionserholungen ab.

Diskussion: Überwiegend wurde die zentrale Netzhaut betroffen. Anhand des Rezidivverhaltens und den geringfügigeren peripheren Narben kann auf die zentrale Disposition geschlossen werden. Die optimierte Chemo- und Antibiotikatherapie kann den Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Dies ist besonders wichtig, da die frischen Satellitenherde vorwiegend am zentralen Rand alter Narben auftreten.