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23. Jahrestagung der Deutschen Retinologischen Gesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Retinologie

24.09. - 25.09.2010, Freiburg

Yes, we can – tiefe Einsichten einer Spaltlampe

Kongressabstract

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  • Marcus-Matthias Gellrich - Kellinghusen

Retinologische Gesellschaft. 23. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft. Freiburg i. Br., 24.-25.09.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10rg57

doi: 10.3205/10rg57, urn:nbn:de:0183-10rg573

Dieses ist die Originalversion des Artikels.
Die übersetzte Version finden Sie unter: http://www.egms.de/en/meetings/rg2010/10rg57.shtml

Veröffentlicht: 21. September 2010

© 2010 Gellrich.
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Gliederung

Text

Hintergrund: Viele neue Geräte wurden in den letzten Jahren für die Diagnostik von Netzhauterkrankungen entwickelt. Vor allem Augenärzte, die auf dem Lande tätig sind, haben aber oft keinen direkten Zugang zu dieser „high tech“ Medizin. Wie kann ein niedergelassener Augenarzt die Dokumentation seiner Netzhautbefunde mit einer Videospaltlampe verbessern?

Methoden und Ergebnisse: Das Video zeigt in einem fiktiven Gespräch zwischen der Spaltlampe und ihrem Benutzer (M-M), wie die Fundusdokumentation mit der Spaltlampe verbessert werden kann. Die Hintergrundmusik, gespielt vom Autor, unterstreicht dabei die didaktische Absicht, will aber auch zu einem phantasievolleren Gebrauch der Spaltlampe anregen. Trotz bekannter Grenzen bietet die Dokumentation mit der Spaltlampe einige Vorteile: breites Vergrößerungsspektrum, rotfreies Licht und recht gute Bildqualität für die retinale Peripherie. Das allgemein verfügbare Programm Powerpoint kann angewendet werden, um Darstellungen des hinteren Funduspols, aber auch panretinale Übersichten zu fertigen. Weiterhin kann mit diesem Programm leicht der „Flickertest“ durchgeführt werden, um Veränderungen des Netzhautgewebes zu erkennen.

Folgerungen: Indem man diverse fotografische Methoden einsetzt, kann eine Videospaltlampe zur schnellen und effektiven Dokumentation des gesamten Spektrums retinaler Erkrankungen benutzt werden. Vor allem kleinere Praxen mit einer eher basalen Ausstattung können so eine Verbesserung ihrer Fundusdokumentation erreichen.