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23. Jahrestagung der Deutschen Retinologischen Gesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Retinologie

24.09. - 25.09.2010, Freiburg

Vasoproliferierende Tumoren der Netzhaut – Verlauf nach Brachytherapie

Kongressabstract

  • Gregor Willerding - Charité-Universitätsmedizin Berlin, Augenklinik, Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin
  • K. Urban - Charité-Universitätsmedizin Berlin, Augenklinik, Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin
  • V. Kakkassery - Charité-Universitätsmedizin Berlin, Augenklinik, Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin
  • A. M. Joussen - Charité-Universitätsmedizin Berlin, Augenklinik, Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin

Retinologische Gesellschaft. 23. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft. Freiburg i. Br., 24.-25.09.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10rg33

DOI: 10.3205/10rg33, URN: urn:nbn:de:0183-10rg333

Dieses ist die Originalversion des Artikels.
Die übersetzte Version finden Sie unter: http://www.egms.de/en/meetings/rg2010/10rg33.shtml

Veröffentlicht: 21. September 2010

© 2010 Willerding et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Vasoproliferierende Tumoren der Netzhaut sind isoliert oder in Assoziation mit anderen intraokularen Pathologien auftretende Tumoren des peripheren Fundus. Sie bilden eine Gruppe gutartiger Tumoren, die durch Sekundärkomplikationen (Ablatio, Lipidexsudation, Makulopathie) zu Visusminderungen führen können.

Methoden: Retrospektive interventionelle Fallserie.

Ergebnisse: 16 Augen von 16 Patienten wurden von 2001 bis 2008 mittels Ruthenium Applikator Brachytherapie behandelt. Der Visus vor Behandlung betrug im Median 0,4 und nach Behandlung im Median 0,5. Die Tumorprominenz betrug initial im Mittel 2,9 mm und nach Behandlung im Mittel 1,6 mm. 5 Patienten wurden allerdings im Verlauf mit einer zusätzlichen Vitrektomie, z.T. mit ILM-peeling behandelt.

Schlussfolgerungen: Die Brachytherapie vasoproliferierender Tumoren führt in der Regel zu einer Regression der Tumoren, die Sekundärkomplikationen erfordern allerdings nicht selten Folgetherapien, sodass der Stellenwert der Brachytherapie schwierig zu bestimmen ist.