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23. Jahrestagung der Deutschen Retinologischen Gesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Retinologie

24.09. - 25.09.2010, Freiburg

Retina.net – Retinologisches Netzwerk für klinische Studien

Kongressabstract

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  • Claudia Weiß - Zentrum für Klinische Studien Köln, für retina.net
  • E. Limburg - Zentrum für Klinische Studien Köln, für retina.net

Retinologische Gesellschaft. 23. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft. Freiburg i. Br., 24.-25.09.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10rg27

doi: 10.3205/10rg27, urn:nbn:de:0183-10rg270

Dieses ist die Originalversion des Artikels.
Die übersetzte Version finden Sie unter: http://www.egms.de/en/meetings/rg2010/10rg27.shtml

Veröffentlicht: 21. September 2010

© 2010 Weiß et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Hintergrund: Das retina.net wurde initiiert, um Evidenz von diagnostischen und therapeutischen Verfahren in der Retinologie durch die Durchführung klinischer Studien zu generieren. Die nachhaltige Sicherstellung der Qualität und Patientensicherheit entsprechend ICH-GCP steht dabei im Zentrum.

Methoden: Die Einrichtung von retina.net hat zum Ziel, eine professionelle Infrastruktur für multizentrische klinische Studien zu schaffen. Als Basis eines nationalen Forschungsnetzwerkes dient die Koordinierungszentrale im ZKS Köln. Die resultierende Netzwerkbildung soll die Beschleunigung des Transfers wissenschaftlicher Ergebnisse in die klinische Anwendung und damit die Verbesserung der Versorgungssituation der betroffenen Patienten bewirken.Hauptaufgabe der Koordinierungszentrale ist die Beratung zu klinischen Studien (Studienkonzeption, Regularien, Qualitässicherung etc.), sowie die kompetente Unterstützung bei der Einwerbung von Drittmitteln (Finanzplanung, Antragstellung, Verhandlungen) und der Durchführung von Klinischen Studien.

Ergebnisse: Auf Basis der zweijährigen Finanzierung (Jackstaedt-Stiftung, Beteiligung RG und DOG) hat die Koordinierungszentrale im ZKS Köln ihre Arbeit aufgenommen, eine Satzung liegt vor. Strukturen wurden geschaffen, Prozesse konzipiert und in die Abläufe des ZKS Köln integriert. Vielfältige Beratungen zu Projektkonzeptionen wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Schlussfolgerungen: Als Zusammenschluss von methodischer, regulatorischer und klinischer Expertise stehen wir als starke wissenschaftliche Partner in einem aktiven Netzwerk für wissenschaftliche Excellenz und GCP in der klinischen Forschung.