gms | German Medical Science

22. Jahrestagung der Deutschen Retinologischen Gesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Retinologie

26.06. - 27.06.2009, Berlin

Die Strahlenbehandlung großer uvealer Melanome. Eine Standortbestimmung zwischen Radiochirurgie und fraktionierter Strahlenbehandlung

Kongressabstract

Suche in Medline nach

  • Gerhard A. Horstmann - Gamma Knife Zentrum Krefeld
  • N. Bornfeld - Universitäts-Augenklinik Essen

Retinologische Gesellschaft. 22. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft. Berlin, 26.-27.06.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. DocRG2009-55

DOI: 10.3205/09rg56, URN: urn:nbn:de:0183-09rg566

Dieses ist die Originalversion des Artikels.
Die übersetzte Version finden Sie unter: http://www.egms.de/en/meetings/rg2009/09rg56.shtml

Veröffentlicht: 29. Juni 2009

© 2009 Horstmann et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Während die Brachytherapie unbestreitbar der Goldstandard bei der Behandlung kleiner und mittelgroßer uvealer Melanome ist, existiert ein solcher bei der Behandlung großer, hochprominenter uvealer Melanome nicht. Neben der Protonentherapie nimmt hier die Gamma Knife Radiochirurgie, sowohl nach Fallzahlen, als auch nach den Jahren klinischer Erfahrung, den ersten Platz ein. In letzter Zeit finden sich aber auch zunehmend Berichte über Behandlungen mittels Linearbeschleunigern, sowohl isozentrischen, als auch robotischen Systemen. Anhand von über 170 Behandlungsfällen mit der Gamma Knife Radiochirurgie soll die Problematik der Strahlenbehandlung am Auge und deren klinische Umsetzung aufgezeigt werden. Aus diesen Betrachtungen sollen die Anforderungen für ein geeignetes „Instrumentarium“ für die Strahlenbehandlung in der Ophthalmologie ebenso abgeleitet, wie eine Klärung der Frage „Einzeit vs. Fraktionierung“ versucht werden.