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Familienmedizin in der hausärztlichen Versorgung der Zukunft. Wissenschaftlicher Kongress zur Positionsbestimmung der Familienmedizin in Deutschland.

Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin der Universität Witten/Herdecke

11.11.2011, Witten

Wer versorgt die Kinder und Jugendlichen in Deutschland?

Meeting Abstract

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  • Bernd Hemming - Universität Witten/Herdecke, Witten

Familienmedizin in der hausärztlichen Versorgung der Zukunft. Wissenschaftlicher Kongress zur Positionsbestimmung der Familienmedizin in Deutschland. Witten, 11.-11.11.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11iaf08

DOI: 10.3205/11iaf08, URN: urn:nbn:de:0183-11iaf082

Veröffentlicht: 8. November 2011

© 2011 Hemming.
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Gliederung

Text

Kinder und Jugendliche werden in Deutschland sowohl von Pädiatern als auch von Allgemeinmedizinern versorgt. Zur genauen Verteilung liegen nur sehr wenige belastbare Daten vor. Die Daten aus der KIGGS Erhebung aus 2006 bestätigen im wesentlichen unsere Annahmen, dass Kinder in den ersten Lebensjahren ganz überwiegend von Pädiatern versorgt werden und zunehmend ab dem Schulkindalter auch von Allgemeinmedizinern betreut werden. Das dies auf dem Land mit einer geringeren Versorgung mit Pädiatern eher passiert, war auch bisher schon angenommen worden. Interessanterweise lässt sich aber auch feststellen, dass die Jugendlichen zwar überwiegend den Allgemeinmediziner aufsuchen, aber auch in zunehmendem Maße Fachärzte konsultieren.

Informationen, welche Eltern mit ihren Kindern aus welchem Anlass lieber den Allgemeinmediziner als den Pädiater aufsuchen, liegen bisher nicht vor. Auch die Frage, ob die Kinder als einzelne Patienten oder als einer von vielen Mitgliedern einer Familie den Allgemeinmediziner aufsuchen, ist ebenfalls nicht geklärt.