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93. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte

17. - 19.09.2009, Neu-Ulm

Gefäßgestielte Mukosalappen zur endonasalen Deckung frontobasaler Defekte

Vortrag

  • corresponding author presenting/speaker Thomas Hoffmann - HNO-Universitätsklinik, Essen, Deutschland
  • Martin Wagenmann - HNO-Universitätsklinik, Düsseldorf, Deutschland
  • Patrick Schuler - HNO-Universitätsklinik, Essen, Deutschland
  • Jens Greve - HNO-Universitätsklinik, Essen, Deutschland
  • Jörg Schipper - HNO-Universitätsklinik, Düsseldorf, Deutschland
  • Daniel Hänggi - Neurochirurgische-Universitätsklinik, Düsseldorf, Deutschland

Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. 93. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. Neu-Ulm, 17.-19.09.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnosw13

DOI: 10.3205/09hnosw13, URN: urn:nbn:de:0183-09hnosw139

Veröffentlicht: 10. September 2009

© 2009 Hoffmann et al.
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Gliederung

Text

Die erweiterte endoskopische Frontobasischirurgie bietet im Vergleich zum transkraniellen Vorgehen verschiedene Vorteile. Ein wesentlicher Nachteil besteht jedoch in der vergleichsweise hohen Inzidenz einer postoperativen Rhinoliquorrhoe nach Einbringen avitalen Füllmaterials in den frontobasalen Defekt. Bislang kommt in diesem Zusammenhang der Einsatz von vitalem autologen Gewebe, im Sinne vaskularisierter Schleimhautlappen, kaum zur Anwendung.

Wir versorgten in einer Vierhandtechnik nach endoskopisch endonasaler, navigierter Frontobasischirurgie (10 Meningeome, 2 Liquorfisteln, 1 Chordom, 1 Metastase) die entstandenen Defekte mit einer Sandwich Technik die durch lokale gefäßgestielte (Art. sphenopalatina) Schleimhautlappen aus der unteren Muschel oder dem Septum abgeschlossen wurde. Alle Fälle konnten insbesondere in Hinblick auf die Prävention einer postoperativen Rhinoliquorrhoe erfolgreich abgeschlossen werden.

Vaskularisierte Nasenschleimhautlappen erweitern das Rekonstruktionsrepertoire nach endoskopisch endonasaler Frontobasischirurgie und verhindern effektiv eine postoperative Rhinoliquorrhoe, was in vergleichenden Studien mit höherer Fallzahl bestätigt werden müsste.