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92. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte

26. - 27.09.2008, Neckarsulm

Endoskopische Diagnostik und Therapie bei Stridor im Säuglings- und Kleinkindesalter

Vortrag

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  • corresponding author presenting/speaker Andreas M. Sesterhenn - Klinik f. HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, UKGM, Standort Marburg, Marburg, Deutschland
  • author Annette P. Zimmermann - Klinik f. HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, UKGM, Standort Marburg, Marburg, Deutschland
  • author Jochen A. Werner - Klinik f. HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, UKGM, Standort Marburg, Marburg, Deutschland

Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. 92. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. Neckarsulm, 26.-27.09.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnosw34

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnosw2008/08hnosw34.shtml

Veröffentlicht: 19. September 2008

© 2008 Sesterhenn et al.
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Gliederung

Text

Die häufigste Ursache des Stridors im Säuglings- und Kleinkindesalters ist die Laryngomalazie. Hierbei kommt es zu einem Kollaps supraglottischer Strukturen mit einer ventilartigen Ansaugung der Epiglottis und der Aryknorpel während des Inspiriums mit resultierender Verlegung der Glottisebene. Mit zunehmendem Lebensalter und der damit verbundenen, progredienten Stabilisierung des knorpeligen Larynx verschwinden die Symptome fast immer spontan. Dennoch können mitunter dramatische inspiratorische Stridorattacken mit Zyanose und relevanten Sauerstoff-Sättigungsabfällen resultieren, so dass teilweise auch notfallmäßige chirurgische Interventionen, wie in seltenen Fällen z.B. die Tracheotomie, erforderlich werden. Ziel des Beitrages ist die Darstellung des Marburger Konzeptes zur Behandlung des akuten Stridors bei der genannten Patientengruppe. Hierbei soll neben der endoskopischen Diagnostik insbesondere auf die Technik der transoralen, lasermikrochirurgischen Durchtrennung der ary-epiglottischen Falten sowie auf die Epiglottopexie fokussiert werden.