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91. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte
13ème Rencontre Régional d'ORL Saar-Lor-Lux

28. - 29.09.2007, Kaiserslautern

Aspekte zur Thromboembolieprophylaxe in der HNO

Meeting Abstract

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  • corresponding author D. Böger - Stuttgart
  • M. Runck - Stuttgart
  • G. Rasp - Stuttgart

Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. 91. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte, 13ème Rencontre Régional d'ORL Saar-Lor-Lux. Kaiserslautern, 28.-29.09.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnosw04

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnosw2007/07hnosw04.shtml

Veröffentlicht: 27. November 2007

© 2007 Böger et al.
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Gliederung

Text

Über die Notwendigkeit einer Thromboembolieprophylaxe bei chirurgischen Eingriffen besteht prinzipiell Einigkeit. Unklar ist allerdings, in welchen Fällen, in welcher Dosierung und wie lange eine Thromboseprophylaxe durchzuführen ist. Des weiteren ist die zunehmende Häufung von heparininduzierten Thrombozytopenien (HIT) ein Grund, über die Gabe von Heparinen kritisch nachzudenken.

Basierend auf dem 2003 in der Zeitschrift „Anästhesiologie & Intensivmedizin“ publizierten Konsensuspapier der vorwiegend chirurgischen Fachgesellschaften wurde ein Algorithmus für die Thromboseprophylaxe bei HNO Operationen erarbeitet.

Im Rahmen der Richtlinien wird gezeigt, welche individuellen Faktoren eine Prophylaxe erforderlich machen. Anhand einer Checkliste werden die dispositionellen Faktoren abgefragt. Gleichzeitig werden die operativen Eingriffe in der HNO entsprechend der Dauer, dem operativen Trauma und der zu erwartenden Immobilisation eingestuft. Somit ergeben sich Eingriffe mit geringem, mittlerem und hohem Risiko für eine Thromboembolie. Der daraus resultierende Behandlungspfad wird dargestellt.