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91. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte
13ème Rencontre Régional d'ORL Saar-Lor-Lux

28. - 29.09.2007, Kaiserslautern

Evaluation bildgebender Verfahren nach BAHA Implantation

Meeting Abstract

  • corresponding author S. Arndt - Freiburg
  • J. Kromeier - Freiburg
  • A. Berlis - Freiburg
  • W. Maier - Freiburg
  • R. Laszig - Freiburg
  • A. Aschendorff - Freiburg

Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. 91. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte, 13ème Rencontre Régional d'ORL Saar-Lor-Lux. Kaiserslautern, 28.-29.09.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnosw01

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnosw2007/07hnosw01.shtml

Veröffentlicht: 27. November 2007

© 2007 Arndt et al.
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Gliederung

Text

Ziel war es, die Durchführbarkeit und Genauigkeit der Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Rotationstomographie (RT) für die Identifizierung einer implantierten BAHA-Schraube, sowie deren Einfluß auf die Bildgebung nach Akustikusneurinomchirurgie zu analysieren. In einem Kadaverkopf wurde die Schraubenposition identifiziert und die Artefaktgröße verglichen. CT-Scans zeigten kleine Artefakte, sind aber zur Identifizierung der definitiven Schraubenposition nicht geeignet. Im MRT war die Schraube nicht sichtbar, aber die Bohrlochlokalisation konnte durch die Artefakte identifiziert werden. Die Beurteilung des inneren Gehörganges und des Hirnstammes war im MRT und im CT durch die Schraube nicht beeinträchtigt. Für die definitive Bestimmung der Schraubenposition im Knochen, scheint nur die RT eine geeignete Methode zu sein, trotz minimaler Artefakte. Diese neue Technik bietet die gleiche schnelle Leistung wie ein CT und erlaubt eine ausgezeichnete isovolumetrische dreidimensionale Auflösung, die durch ein CT nicht realisierbar ist.